Gefährliche Suren

Erstellt: 31. Januar 2015, 00:00 Uhr

Zu „Kretschmann: Der Islam gehört zu Baden-Württemberg“ vom 26. Januar:

Mit Erstaunen und einem unguten Gefühl las ich heute die Headline meiner Tageszeitung. Nein, ich bin absolut kein Befürworter einer rechtsextremen Pegida, bin auch keineswegs fremdenfeindlich gesinnt. Im Gegenteil: Ich freue mich über jeden Fremden, der sich in der Bundesrepublik wohlfühlt, und der unsere Gesetze achtet. Mit Sicherheit ist dies auch die Meinung des weitaus größten Anteils unserer Bevölkerung.

Zum Zitat wird als Begründung ausgeführt, „weil wir hier Millionen von Muslimen haben“. Man könne nicht diese willkommen heißen, aber den Islam als nicht dazugehörig erachten.

Diese Worte sind zweifelsohne richtig, einleuchtend und klingen sehr human. In unserer Verfassung steht, dass jeder das Recht auf eine freie Religionsausübung hat. Aber sind wir dadurch auch gezwungen, die unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit verborgenen Praktiken zu akzeptieren, vor allem, wenn sie sich gegen unser Strafgesetzbuch richten, so wie es leider teilweise im Islam vorgeschrieben ist? Ich sehe mich gezwungen, dabei auf den Koran, die Suren bezüglich des Djihad (Bekämpfung der Ungläubigen) im Koran Sure 9,41 hinzuweisen. Dazu der Hinweis, dass das Töten von Gegnern nicht so schlimm sei wie der Versuch, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen (Sure 2,217). Des Weiteren ist mir beim Lesen des Koran aufgefallen, dass in der Sure 4,38 „Die Weiber“ in bestimmten Fällen die Frauen bei Widerspenstigkeit in die Schlafgemächer verbannt und geschlagen werden müssen.

Es sind noch viele Stellen im Koran zu finden, bei deren Befolgung die Andersgläubigen ernsthaft um Leib und Leben fürchten müssen. Natürlich haben die Rechtsgelehrten die verschiedensten Auslegungen parat. Dies ändert meiner Ansicht nach jedoch nichts an der Tatsache, dass die Pflicht zum Djihad für jeden Muslim ein integrierender Bestandteil des Glaubens an Allah ist. Diese Pflicht besteht, solange es auf der Welt noch Ungläubige gibt.

Ich kann und will nicht näher auf die Umstände, unter denen diese unseligen Anweisungen zustande kamen, eingehen. Diese Gegebenheiten dürften auch unserer Landesregierung bekannt sein, sie werden aber dennoch in den Hintergrund gestellt. Es genügt nicht, sich nur auf die politischen und wirtschaftlichen Interessen unseres Landes zu konzentrieren und dazu humane Gründe in den Vordergrund zu stellen. Dies ist zwar immens wichtig, aber nicht ausreichend.

Um ein anhaltend friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen zu gewährleisten, wäre es dringend notwendig, dass unsere Regierung darauf hinarbeitet, dass auch die Muslime zeigen, dass sie es mit ihren Beteuerungen zum friedlichen Miteinander ernst meinen. Dass sie, vor allem anhand ihres Glaubens, das auch leben dürfen.

Dabei wäre zu berücksichtigen, dass die Muslime durch ihre vorgeschriebenen täglichen Rituale viel enger mit ihrem Glauben verbunden sind als die Christen. Die vielen Hinweise auf die weit überwiegend friedliche und humane Ausrichtung des Islams sind für ein friedliches Zusammenleben nicht ausreichend. Ein wirklich friedliches Miteinander kann nur erreicht werden, wenn wenigstens jene Verse, die Leib und Leben der „Ungläubigen“ bedrohen, aus dem Koran entfernt oder berichtigt werden. Das ist mit Sicherheit nicht einfach, doch solange das nicht geschehen ist, sind leider alle gegenteiligen, noch so wohlgemeinten Beteuerungen nur unzureichende Lippenbekenntnisse.

Wilhelm Ponto, Mühlacker

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