Das Geld rausgeschmissen?

Erstellt: 30. Mai 2015, 00:00 Uhr

Zum Artikel „Die Gartenschau wird zum „Sperrbezirk“ vom 26. Mai:

Ja, Dauerkarte hab ich auch gekauft, im Glauben, dass sie sich bezahlt macht, allein wegen der Star-Auftritte. Weit gefehlt, uns ging es wie vielen anderen, kein Einlass mehr. Auch von weitem konnte man keine Musik hören.

Wenn ich mir nun vorstelle, wie es bei allen anderen Veranstaltungen abläuft, und ich teile nicht Herrn Dauners Hoffnung, dass künftig weniger Leute zu den noch folgenden Auftritten kommen werden, muss ich damit rechnen, wieder nicht eingelassen zu werden. Dann würde ich mich doch sehr getäuscht fühlen, denn so hätte ich mein Geld ja rausgeschmissen. Da mein Mann auch eine Dauerkarte besitzt, die Woche über die Gartenschau aus Arbeitsgründen allerdings nicht besuchen kann, zu den Veranstaltungen wie geschehen nicht eingelassen wird, wäre das Geld in so einem Fall total rausgeschmissen. Somit fühlen wir uns doch ein bisschen hinters Licht geführt.

So geht es sicher vielen Dauerkartenbesitzern, zumal es ja auch keinerlei Vergünstigung für Rentner gibt.

Insgesamt denke ich, eine Fehlplanung der Verantwortlichen – alles ohne Weitsicht geschehen. Obwohl sich der Rathausplatz für solche Großveranstaltungen anbieten würde, den man ja für alle anderen Veranstaltungen nutzt. Die Zahlen „16000 Dauerkarten – 1600 Plätze“ sprechen für sich.

Neben der großen Anerkennung der wunderschön angelegten Gartenschau schleicht sich leider eine große Enttäuschung ein.

Monika Reuotto, Mühlacker

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