Birnbaum: Fakten werden verdreht

Erstellt: 23. Mai 2014, 00:00 Uhr

Zum Leserbrief „Verwunderlich“ vom 22.Mai

Der Leserbriefschreiber Siegfried Aichele wundert sich über mein Verhalten als Stadtrat, nennt dabei aber meinen Namen nicht, dabei hätte er das ruhig dürfen. Was er aber nicht darf, auch nicht als Stadtratkandidat in dem von ihm zitierten Wahlkampf, ist es, Fakten durcheinanderzubringen.

Ich habe mitnichten einer Fällung des Lomersheimer Birnbaumes zugestimmt, was ich im Übrigen (wie meine KollegInnen) auch nicht gekonnt hätte, ist doch die Zuständigkeit nicht beim Gemeinderat der Stadt Mühlacker, sondern beim Enzkreis!

In der besagten Sitzung habe ich bedauert und ausgeführt, dass die gültige Rechtslage keinen Spielraum pro Baum zulässt und so den unteren Behörden vor Ort keine Möglichkeit für den Erhalt des Baumes eingeräumt wird. Dies ist beileibe kein Statement für eine Fällung, zumal es letztlich um Kenntnisnahme durch die Verwaltung ging.

Das Gremium hat im Anschluss an die Aussprache jedoch einstimmig beschlossen, dass der „Heimatverein Lomersheim e.V.“ eine Petition an den Landtag von Baden-Württemberg richten möge, mit der Hoffnung, dass damit der Erhalt des Baumes gesichert werden kann, ansonsten wäre eine Fällung unumgänglich gewesen.

Von einer zweiten Petition an den Petitionsausschuss durch Lomersheimer Bürger ist mir nichts bekannt, dies freut mich jedoch, und ich hoffe, dass eine oder gar beide Petitionen schlussendlich positives Gehör finden, und damit Lomersheim seinen schönen Kreisel erhalten kann.

Ulrich Hagenbuch, Mühlacker

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