Ausverkauf

Erstellt: 18. April 2019, 00:00 Uhr

Zu „Wir stehen erst am Beginn des Verfahrens“ vom 6. April:

Unser OB und seine „Adlaten“ von den Freien Wählern können das Leiden der Bürger beim Eckenweiher gut verstehen, aber eben nur, so weit es nicht gegen ihre Interessen oder die des Autozentrums Dobler, geht. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Unser OB hat offensichtlich noch nicht verstanden, was der Ausverkauf der letzten Grünflächen in Mühlacker für uns bedeutet. Wir haben nicht nur global, sondern auch regional die größten Probleme, die CO2-Emissionen in den Griff zu bekommen. Da fällt dem OB und seiner FDP nichts Besseres ein, als Grünflächen versiegeln zu wollen – mit der immer gleichen Phrase „Wir brauchen Gewerbegebiete“. Für wen? Für was? Was ist, wenn das letzte „Tafelsilber“ verhökert wurde?

Die Bewohner des Eckenweihers erkennen jetzt, wo es sie unmittelbar betrifft, vielleicht, wie wertvoll Grünflächen sind. Der Bürgerentscheid gegen weitere Gewerbegebiete ging um ein knappes Prozent „verloren“, weil zu wenig daran teilgenommen haben. Vielleicht auch Bewohner des Eckenweihers? Es gilt, sich dagegen zu wehren, auch wenn man nicht unmittelbar davon betroffen ist. Gerade gegen diesen OB und seinen Gemeinderat mit FDP und Freien Wählern.

Dass nun hier die LMU ins Schussfeld geriet, ist unglücklich und unfair. Sie ist nahezu das einzige Bollwerk im Gemeinderat, das sich gegen neue Gewerbegebiete stemmt. Mit solchen Kompromissen, wie eine Baulücke in Eckenweiher zu schließen, versucht sie, Schlimmeres zu verhindern. Es kann nicht sein, dass wir erst aufschreien, wenn es uns in direkter Nachbarschaft betrifft. Es wird uns erst gelingen, dies zu stoppen, wenn die Wähler bei den kommenden Wahlen die Anhänger dieser unseligen Politik aus dem Gemeinderat fegen. Bürger Mühlackers, geht wählen!

Michael Linkenheil, Mühlacker

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