Mühlacker träumt den „Enztraum“

Enzgärten: Neu gezüchtete Rose getauft – Bankkunden als Namensgeber

Von Ulrike Stahlfeld Erstellt: 20. Juli 2015, 00:00 Uhr
Mühlacker träumt den „Enztraum“ Großer Moment: Rosentaufe mit (v.li.) Winfried Molitor, Vorsitzender der Rosenfreunde Sigmaringen, Rosenzüchter Franz Wänninger, Taufpatin Sandra Sailer, Fritz Schäfer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Volksbank Pforzheim, und Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider.

Mühlacker. „Sie ist ein robustes Gewächs, ohne Starallüren, aber mit verborgenen Qualitäten.“ Mit diesen Eigenschaften passe sie sehr gut zu Mühlacker, betonte Sandra Sailer, als sie am Samstag eine neu gezüchtete Rose auf den Namen „Enztraum“ taufte. Sie ist im „Volksbank Pforzheim Rosengarten“ gleich beim Waldensersteg zu bewundern.

Der Mühlacker Oberbürgermeister Frank Schneider begrüßte bei eher untypischem Gartenschauwetter die Gäste der nicht alltäglichen Veranstaltung. Statt Hitze gab es Regen. Die Volksbank sei Patronatsgeberin für den Rosengarten und damit auch für Bleibendes nach der Gartenschau, betonte das Stadtoberhaupt bei der vom Illinger Michalis Gatsas (Musikschule Gutmann) an der Gitarre stimmungsvoll begleiteten Rosentaufe.

Fritz Schäfer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Volksbank Pforzheim, lobte die Gartenschau als besonderes Highlight für Mühlacker, als Ort der Kommunikation ebenso wie als Ruhe-Oase. Mit der neu gezüchteten Rose werde nun ein weiteres herausragendes Element hinzugefügt.

Über 500 Mitarbeiter der Bank hatten Namensvorschläge für die Neuzüchtung abgegeben. Am Ende standen für die Bankkunden als Wahlvorschläge die Namen „Enztraum“, „Enzgoldenia“, „Enz-Wolke“, „Goldstadt-Sonne“ und „Enzrösle“ zur Auswahl. 300 Wähler gaben laut Schäfer ihre Stimme ab und votierten mehrheitlich für den „Enztraum“.

Die Rose sei ein Symbol für die Liebe und die Vergänglichkeit, so Winfried Molitor, Vorsitzender der Rosenfreunde Sigmaringen, der für eine weitere Züchtung von Franz Wänninger aus Altenstadt an der Waldnaab (Oberpfalz) dankte. Dieser habe bereits über 250 Rosen gezüchtet.

Lasst Rosen sprechen – diese Aufforderung nahm Wänninger wörtlich. Er ließ die Rose sich selbst vorstellen: „Ich bin eine öfter blühende Edelrose mit stark gefüllten, bis zu zehn Zentimeter großen Blüten und zeige im Aufblühen ein schönes Braun-Rosa, das langsam zu einem warmen Gelb-Rosa wird, was mich zum Leuchten bringt. Meine stark gefüllten Blüten sind geviertelt, und ich verströme einen guten, spritzigen, angenehmen Duft.“ Robust sei die 70 bis 90 Zentimeter große Edelrose und zeige dem Gartenfreund immer wieder neue Blüten, führte Franz Wänninger weiter aus. Diese Eigenschaften seien geradezu wie für Mühlacker gemacht, befand Sandra Sailer, die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, die zur Taufpatin auserkoren worden war.

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