Lachen oder weinen?

Erstellt: 14. September 2015, 00:00 Uhr
Lachen oder weinen? Lachen oder weinen?

Jetzt weiß ich, was es heißt, ein lachendes und ein weinendes Auge zu haben. Ein lachendes, weil es eine tolle Gartenschau mit einem rauschenden Abschlussfest war. Und ein weinendes, weil es nun wirklich zu Ende ist. Das war zwar von Anfang an absehbar, und auch das Datum stand schon lange fest, doch zwischendrin hatte ich vor lauter Sommermärchen-Feeling den Wunsch, dass nie, nie, nie der 13. September kommen möge.

 

Natürlich ein sehr unrealistischer Wunsch. Und tief in meinem Maskottchen-Herzen weiß ich auch, dass es gut und richtig ist, dass die Gartenschau nun zu Ende ist. Denn jetzt geht es geradewegs in die Zukunft – in das Mühlacker nach den Enzgärten. Und das ist ein anderes als vor der Eröffnung am 9. Mai, sagt der Oberbürgermeister. Ob er recht hat, werden wir bald sehen – womöglich schon am Montag, 28. September, wenn sich der Enzgärten-Förderverein gründen soll. Denn dann werden wir sehen, wie groß das Interesse am Erhalt des Geländes und zumindest einem Teil der Veranstaltungen tatsächlich ist. Da können – und ein Stück weit: müssen – alle Farbe bekennen.

 

Bis dahin hat jeder noch ein bisschen Zeit, um in sich zu gehen und sich zu fragen, was er bereit ist zu tun, welche Ideen er hat, um das Sommermärchen über den Herbst und den Winter zu retten – und wie man ein bisschen Gartenschau auch im Sommer 2016 wiederholen kann. Keine Frage: So wie dieses Jahr wird es nicht noch einmal. Aber das muss und soll es auch gar nicht. Es wird anders. Aber es kann auch anders sehr, sehr gut werden. Das ist dann der Fall, wenn alle weiterhin an einem Strang ziehen. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch eine Lösung mit der Heinzelmann-Halle, die nicht nur mein Entenherz spürbar höher schlagen lässt.

 

Bis zur Vereinsgründung haben wir aber auch alle noch Zeit, ein bisschen traurig zu sein und dem Sommer zumindest gedanklich nachzuhängen. Wobei: Zumindest die meisten Dürrmenzer dürften spätestens morgen wieder durchatmen. Dann soll der Waldensersteg wieder endgültig rund um die Uhr frei zugänglich und passierbar sein.
Macht es gut, bis bald,

Euer

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