Familie Dammert übernimmt Restaurant

Enzgärten: Ehepaar aus Straubenhardt will „gutbürgerliche Küche“ anbieten und verfügt über große Erfahrung in Gastronomie

Von Thomas Sadler Erstellt: 29. Dezember 2015, 00:00 Uhr
Familie Dammert übernimmt Restaurant Brauerei-Chef Michael Ketterer (li.) mit den künftigen Betreibern der Dauergastronomie im Gartenschaugelände. V. re.: Daniel, Evelina und Fabio Dammert. Foto: Sadler

Jetzt ist es raus und spruchreif: Die Familie Dammert, die ein Restaurant in Straubenhardt führt, wird die Dauergastronomie auf dem Mühlacker Gartenschaugelände in den Enzgärten betreiben. Am 6. März soll es losgehen.

Mühlacker. Noch sind die Türen des Lokals geschlossen, und das Mobiliar im Inneren ist aufgestuhlt. Immer wieder zieht das Gebäude Neugierige an, deren Blick auf einen Aushang fällt. „Gut Ding will Weile haben …“, heißt es da. „Aber am 6. März 2016 – mit Frühlingsbeginn – wird der Gastronomiedauerbetrieb am Waldensersteg eröffnet. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld.“

„Wir wollen noch vor dem Jahreswechsel das Signal geben, dass jemand als Betreiber gefunden ist“, sagt Michael Ketterer, Geschäftsführer der Pforzheimer Privatbrauerei Wilhelm Ketterer, die als Zwischenpächter fungiert und ab September nach einem geeigneten Betreiber für die Gaststätte Ausschau gehalten hat. Er weiß, dass die Mühlackerer schon ungeduldig darauf warten, dass das Lokal öffnet. Dass es eine gewisse Zeit dauert, liege auch daran, dass die Ausschreibung relativ spät erfolgt sei. Doch dann sei die Wahl ziemlich schnell auf die Brauerei Ketterer gefallen, die sich sofort auf die Suche nach einem Betreiber als Unterpächter gemacht habe.

Jetzt ist die Suche erfolgreich abgeschlossen. Eine größere Zahl von Interessenten, darunter auch aus dem Raum Mühlacker, habe sich gemeldet, berichtet er. „Es gab viele Anfragen.“ Allerdings hätten manche eher an ein Tagescafé gedacht. Geplant sei aber eine Ganztagesgaststätte, und dies sei auch eine Vorgabe der Stadt Mühlacker, so Ketterer.

Das Rennen gemacht haben schließlich Daniel und Evelina Dammert (beide 48 Jahre alt) und ihr Sohn Fabio (22). „Die Dammerts waren meine Wunschkandidaten“, freut sich Michael Ketterer. „Wir arbeiten schon seit Jahren zusammen, und ich hatte sie schon früh im Blick.“ Im Dezember sei man sich einig geworden.

„Der Standort ist ein Traum. Einsame Spitze“, schwärmt der Brauerei-Chef von der Lage des unweit der Innenstadt gelegenen Restaurants mit Blick auf die Enz. Wichtig gewesen sei ihm, einen Betreiber ausfindig zu machen, der einer Freizeitgastronomie, in der an den Wochenenden vermutlich ein starker Betrieb herrschen werde, gewachsen sei. Und eben die Familie Dammert sei dazu in der Lage.

Der künftige Betreiber Daniel Dammert kocht selbst

Die Dammerts – Familienoberhaupt Daniel Dammert ist gelernter Koch – betreiben bislang das Restaurant „Café Bambi“ in Straubenhardt. An Berufserfahrung mangelt es dem Ehepaar nicht, schließlich betreibt es, wie Daniel Dammert sagt, schon seit elfeinhalb Jahren Gaststätten.

In seinem künftigen Mühlacker Lokal möchte er eine „gutbürgerliche, preiswerte Küche mit frischen Produkten und einem Schweizer Touch“ anbieten. Letzteres ist freilich kein Zufall – Dammert ist gebürtiger Schweizer. „Es soll für jeden etwas dabei sein“, so der Chef, der selbst kochen und unter anderem auch „diverse Pastagerichte“ offerieren will. An sechs Tagen die Woche, voraussichtlich von 11.30 bis 22 Uhr, soll die Wirtschaft Gästen zur Verfügung stehen. Im Inneren finden rund 80 Hungrige und Durstige einen Sitzplatz, auf der Terrasse, die in der warmen Jahreszeit geöffnet wird, können sich circa 150 Personen niederlassen.

Fünf Jahre läuft der Vertrag, den die Dammerts mit der Brauerei Ketterer abgeschlossen haben – genauso lang wie der Vertrag zwischen Ketterer und der Stadt Mühlacker.

Indes wird es mittelfristig – also nicht schon zum Start im März – auch bauliche Verbesserungen an dem Gastronomiegebäude geben. Wie Michael Ketterer im Gespräch mit dem Mühlacker Tagblatt am gestrigen Montag ankündigte, sei bereits die Errichtung eines Anbaus für geschlossene Gesellschaften angedacht.

Ist Daniel Dammert zuversichtlich, dass die Dauergastronomie ein Erfolg wird? „Auf jeden Fall“, zeigt sich der künftige Chef des Restaurants auf die Frage unserer Zeitung bei einem Termin vor Ort an seinem baldigen Arbeitsplatz unmissverständlich optimistisch.

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