Fest20zehn sucht eine neue Heimat

Ziegelei-Areal steht den Veranstaltern nicht mehr zur Verfügung

Von Thomas Sadler Erstellt: 28. Januar 2014, 00:00 Uhr
Fest20zehn sucht eine neue Heimat Ausgelassene Stimmung herrschte auch 2013 beim Fest20zehn. Archivfoto: Fotomoment

Das Fest20zehn zieht Musikfans aus einem großen Umkreis nach Mühlacker. Auch für dieses Jahr ist eine neue Auflage geplant. Doch es gibt ein Problem: Noch hat der Organisator kein geeignetes Grundstück gefunden.

Mühlacker. Seit 2010 gibt es das Fest20zehn. Viermal hat es schon stattgefunden. Der Austragungsort hat immer wieder gewechselt, der Name ist gleich geblieben. Die erste Fete fand auf dem Benzenhöfer-Grundstück zwischen Mühlacker und Lienzingen statt. Doch dort habe es Parkprobleme gegeben, und außerdem sei die Strom- und Wasserversorgung nicht einfach, so Rafael Selinger, Pressesprecher der Jugendinitiative Enzkreis. Eine Verbesserung dagegen war 2011 dann eine Lagerhalle auf dem Ziegeleigelände, wo rund 1800 Besucher rockten und tanzten. Doch die sei später verkauft worden, bedauert Selinger. Die Folge: Für 2012 musste ein neuer Veranstaltungsort gesucht werden. Fündig wurde man in Enzberg – in einer früheren, von Schrammel erworbenen Firmenhalle. Aber auch dies war keine dauerhafte Lösung. 2013 landete die Initiative wieder auf dem Ziegeleiareal. Da kein Gebäude genutzt werden konnte, wurde ein Zelt aufgestellt. Dem Erfolg tat dies keinen Abbruch: 2200 Gäste fanden sich ein.

Derzeit steckt die Jugendinitiative in den Vorbereitungen für das nächste Fest20zehn. Einen Termin gibt es schon, der 14. Juni, noch nicht klar ist hingegen, wo gefeiert wird. Das Ziegelei-Areal stehe wegen der dortigen Rückbaumaßnahmen und des Bauschutts nicht mehr zur Verfügung, so Selinger. Die Stadt habe den Festplatz und den Bereich „Lienzinger Tor“ angeboten, doch sei beides nicht ideal. „Optimal wäre eine leer stehende Lagerhalle in Mühlacker.“ Zumindest sollte der Boden der Veranstaltungsfläche geteert sein, um ein Zelt darauf aufstellen zu können. Außerdem wäre es ein Vorteil, ohne großen Aufwand an Strom und Wasser zu kommen. „Wir mussten immer wieder einen Platz finden; es wäre gut, wenn es eine Konstanz gäbe“, hofft Selinger auf Grundstücksangebote. Am Konzept möchten die Initiatoren nichts ändern: Auch 2014 sollen zwei oder drei DJs die 16- bis 25-jährigen Besucher mit unterschiedlichen Musikrichtungen wie Hip-Hop, House, Rock und Pop in Stimmung bringen.

Angebote an rafael.selinger@jugendinitiative-enzkreis.de.

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