Die Kaffee-Sucht der Lehrer

Von Marius Renner & John Griesbacher Erstellt: 10. Mai 2013, 17:27 Uhr
Die Kaffee-Sucht der Lehrer Die Kaffee-Sucht der Lehrer

Angenommen, man würde Lehrer auf Kaffee-Entzug setzen, was wären die Folgen? Müsste mit Konzentrationsschwächen oder Entzugserscheinungen der Pädagogen gerechnet werden?

Aktuelle Umfragen am Salzach Gymnasium Maulbronn ergaben, dass die Lehrer am Tag im Durchschnitt zwei Tassen Kaffee trinken, um sich für ihre Unterrichtsstunden zu wappnen. Bei einer Kollegiengröße von 50 Lehrern werden damit pro Tag durchschnittlich 95 Tassen Kaffee getrunken. Die knapp 700.000 Lehrer in Deutschland trinken also täglich in ihren Lehrerzimmern 1,2 Millionen Tassen Kaffee. Dies entspricht einem Volumen von 1.200 Badewannen.

Nun, wer weiß, ob Pädagogen nicht Hauptaktionäre bei Tchibo sind, um Prozente zu erlangen? Oder ob sie illegale Kaffeeplantagen in Kuba besitzen, wo versetzungsgefährdete SGM-Schüler künftig als Sklaven arbeiten müssen. Da drängt sich schon die Frage auf, wie man zwecks besserer Noten die Lehrer erpressen könnte? Vielleicht durch Entführung der Kaffeelieferanten? Fakt ist jedenfalls: Übermäßiger Kaffeegenuss wirkt sich kontraproduktiv auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit aus. Bei Lehrern und Schülern!

(1. Ausgabe, 05/2012)

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