Zaisersweiher zeigt neues Gesicht

Erstellt: 9. Februar 2007, 00:00 Uhr
Zaisersweiher zeigt neues Gesicht Was willst du denn? Die Spvgg Zaisersweiher (grüne Trikots) brachte nicht nur den FV Göbrichen ins Stolpern. Foto: Archiv

Volker Müller ist begeistert von seiner jungen, erfolgshungrigen Truppe und nimmt am Ende gerne auch etwas mehr mit:

Volker Müller könnte eigentlich rundum zufrieden sein, wenn, ja wenn er sich im Skiurlaub nicht das Kreuzband und den Meniskus gerissen hätte. „Doch das wird schon wieder“, sagt der Coach der Spvgg Zaisersweiher. In der Wintervorbereitung steht er jedenfalls noch etwas körperlich eingeschränkt auf dem Trainingsplatz. Doch das macht nichts. Seine Jungs wissen, was zu tun ist.

VON DOMINIQUE JAHN

Rückblick: Schon in der Vorbereitung im Sommer auf die Spielzeit 2006/07 in der A-Liga 1 haben sie richtig Gas gegeben. Neuer Trainer, neue Spieler, neues System – die Jungs aus Zaisersweiher haben die Vorstellungen von Volker Müller fast perfekt umgesetzt. „Ich habe eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft, die mit technisch starken Spielern bestückt ist“, freut sich der Coach über seine Schützlinge. „Die guten Trainingseindrücke wurden im Spiel auch umgesetzt.“ Ein paar Pünktchen mehr hätte Müller dennoch gerne auf dem Konto. Spiele gegen Bauschlott, Wurmberg und Anadolu Mühlacker hätte man trotz guter Leistung abgegeben, so der Trainer.

 Die Spielvereinigung zeigt in dieser Runde ihr neues Gesicht. Dafür sorgen unter anderem Ferhat Altun, Samet Altuntas, Robin Knothe und Timo Schwarzbäcker. Aber Volker Müller änderte auch das System. Fortan wurde 4:4:2 gespielt. „Meine Jungs haben es problemlos angenommen“, freut sich der 48-Jährige. Schwer zu halten von den gegnerischen Abwehrspielern war in der Vorrunde vor allem Timo Schwarzbäcker, der im Sturm ordentlich wirbelte und in der Winterpause deshalb auch ein Angebot vom Landesligisten FC Germania Brötzingen vorliegen hatte. Doch Schwarzbäcker winkte ab.
 Ausblick: Auf Platz sechs stehend geht Zaisersweiher in die Rückrunde. Am Ende soll ein Rang unter den ersten Fünf rausspringen. „Wenn’s gut läuft, nehmen wir auch mehr mit“, so der Coach, der in der Vorbereitung vor allem noch am Abwehrverhalten seines Teams arbeitet. „In der Rückwärtsbewegung machen wir noch zu viele Fehler. Individuelle Fehler. Teilweise fehlt die Absicherung. Daran werden wir arbeiten.“

 Personal: Allerdings ohne Ferhat Altun und Samet Altuntas. Die beiden Talente wechselten zu Anadolu Mühlacker. „Sie werden uns fehlen“, sagt Müller mit einem weinenden Auge. Von der SG Ölbronn-Dürrn kommen dagegen Eren Aslan (Sturm) und Tore Escolano (Verteidiger). Auch Timo Knothe und Simon Lechler (beide Knieverletzung) stoßen wieder zum Kader. „Wenn alle an Bord sind, haben wir eine spielstarke Truppe“, weiß Müller und freut sich auf den ersten Gegner, Singen II, am 4. März.

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