Wir können es schaffen

Erstellt: 28. Februar 2008, 00:00 Uhr
Wir können es schaffen Der TSV Maulbronn steht in der Kreisklasse A 1 mit dem Rücken zur Wand, gibt sich aber noch nicht geschlagen. Foto: Fotomoment

Der aufgestiegene Absteiger TSV Maulbronn tut sich in der A-Klasse schwer

Maulbronn – Ohne Veränderungen im Kader kommt der TSV Maulbronn aus der Fußball-Winterpause. Mit dem Auswärtsspiel in Öschelbronn beginnt am Sonntag um 15 Uhr für das Schlusslicht der Pforzheimer A1-Liga das Unternehmen Klassenerhalt.

VON STEFFEN-MICHAEL EIGNER

„Wir können es schaffen, wenn alle an einem Strang ziehen und wir ohne Verletzte durch die Rückrunde kommen. Aber für uns hängen die Trauben sehr hoch“, schwankt der Maulbronner Trainer Bernd Kirchstetter selbst zwischen Skepsis und Zuversicht und verweist abermals darauf, dass der Verein sich als Viertplatzierter der Kreisklasse B in der Vorsaison sportlich eigentlich gar nicht für die Kreisklasse A qualifiziert habe. Nur weil der TSV Maulbronn in der vorangegangenen Saison seine erste Mannschaft kurzfristig noch aus dem Spielbetrieb der Kreisliga Pforzheim zurückzog, durften die Klosterstädter, sozusagen als Pro-Forma-Absteiger aus der höheren Liga, nun in der A-Klasse antreten. Doch: „Wir tun uns in dieser Liga sehr schwer“, sagt Kirchstetter mit einem kleinen Seufzer. Zumal sich Kapitän Benjamin Heinz schon seit dem Sommer immer wieder mit Verletzungen herumplagt und der Mannschaft auch jetzt zum Rückrundenauftakt fehlen wird.

Vorsichtshalber zweigleisig planen

„Wenn in jedem Spiel ein oder zwei Leistungsträger ausfallen, ist das für uns einfach nicht zu kompensieren“, bittet Trainer Kirchstetter die Maulbronner Fans um Verständnis für die prekäre Tabellensituation. „Dann müssen wir für die kommende Saison wohl vorsichtshalber zweigleisig planen.“ Doch abschreiben will der Coach der Klosterstädter den Klassenerhalt auf keinen Fall. Denn seine Mannschaft habe durchaus Qualitäten: „Wir besitzen ein sehr ordentliches Mittelfeld. Dagegen müssen wir uns in der Defensive und bei der Chancenausnutzung vorne im Sturm noch verbessern.“

Rasen trotz Doppelbelastung in hervorragendem Zustand

In hervorragendem Zustand präsentiere sich indes das Spielfeld im Maulbronner Sportzentrum, das in dieser Saison ja auch die Heimspiele der Spvgg Zaisersweiher aushalten muss. Deren Rasen ist im vergangenen Jahr neu angelegt worden und bislang noch nicht bespielbar. „Ich habe selten so gute Platzbedingungen erlebt“, betont Kirchstetter dennoch und zollt der Stadtverwaltung ein dickes Lob: „Die Gemeinde pflegt das Spielfeld vorbildlich.“

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