Wir können Calmbach knacken

Erstellt: 29. Januar 2011, 00:00 Uhr
Wir können Calmbach knacken Die TSG Niefern hat den Höhenflug des TSV Knittlingen (Marc Hohenschläger im Angriff) zuletzt aufgehalten. Foto: Fotomoment

Knittlinger Handballer geben sich vor dem Heimspiel gegen den Spitzenreiter optimistisch

Die Handballer des TSV Knittlingen bekommen Besuch vom Spitzenreiter der 1. Kreisliga. Der TV Calmbach ist am Sonntag um 18 Uhr zu Gast beim Landesliga-Absteiger, der die Verletzungsmisere der Hinrunde offenkundig überwunden hat. Trotzdem fallen erneut zwei Knittlinger Spieler aus.

Von Steffen-Michael Eigner

Knittlingen. Urplötzlich war sie weg, die Serie. Mit drei Siegen in Folge war der TSV Knittlingen aus der Weihnachtspause gekommen, ehe er in Niefern diese ärgerliche 26:30-Niederlage kassierte. „Das war ein sehr umkämpftes Spiel. Wir hatten eigentlich gehofft, die Serie fortzusetzen. Aber unsere Bank ist gerade etwas dünn besetzt. Das hat vielleicht am Ende den Ausschlag gegeben“, vermutet Heiko Mössner. Auch gegen den Tabellenführer TV Calmbach muss der Knittlinger Trainer am Sonntagabend ein wenig improvisieren.

 Frank Oechsle fehlt aus beruflichen Gründen, Tobias Hörandel wie schon in Niefern wegen einer Verletzung am Sprunggelenk. „Wir müssen wohl ein bisschen aus der zweiten Mannschaft auffüllen“, kündigt Mössner an, der dennoch an einen Erfolg glaubt.

Knallhartes Abwehrspiel  und blitzschnelle Konter sind der Schlüssel zum Erfolg

 „Wir haben im Hinspiel bewiesen, dass wir Calmbach knacken können“, spielt der TSV-Trainer auf den 25:23-Auswärtssieg vom 9. Oktober an, der dann am grünen Tisch in eine 0:2-Niederlage gewandelt wurde, weil Mathias Plapp keine Spielberechtigung mehr für die erste Knittlinger Mannschaft besessen hatte. Der Routinier war aus personellen Nöten für die Partie in Calmbach reaktiviert worden.

 Als künftigen Meister sieht Heiko Mössner den TV Calmbach ohnehin nicht. „Eher die SG Pforzheim-Eutingen III. Für mich war das die beste Mannschaft der Hinrunde.“ Zwar steht Eutingen III mit 13:3 Punkten momentan nur auf Rang vier, hat jedoch zwei Spiele weniger auf dem Buckel als jeweils die davor platzierten TV Calmbach (16:4), TGS Pforzheim II (15:5) und TSG Niefern (14:6).

 Das Ziel des TSV Knittlingen, derzeit Fünfter, lautet nach wie vor Platz vier. Bis dahin ist es aber noch ein ganzes Stück Wegs. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf die SG Pforzheim-Eutingen III – und dabei haben die Fauststädter schon ein Spiel mehr absolviert. Trotzdem betont Mössner: „Auch wenn es schwer wird. Der vierte Platz ist ein realistisches Ziel.“ Ein Sieg gegen Calmbach, das mit einem Spiel mehr schon 38 Gegentore mehr kassiert hat als Knittlingen wäre ein wichtiger Schritt.

 Als Schlüssel zum Erfolg nennt Heiko Mössner zwei Dinge: „Knallhartes Abwehrspiel und blitzschnelle Gegenangriffe.“ Welches Spielsystem er vorhat, hält Knittlingens Coach aber unter Verschluss. „Wir wollen doch nicht schon im Voraus zu viel verraten“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Vielleicht hat er ja noch ein taktisches Trumpfass im Ärmel. Mössner gibt sich auf jeden Fall optimistisch: „Wir gehen auf da positiv ran und wollen das Ding gewinnen.“

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