Wichtig ist, dass die Mannschaft an sich glaubt

Erstellt: 27. Februar 2007, 00:00 Uhr
Wichtig ist, dass die Mannschaft an sich glaubt Der SVS-Coach strebt mit seinem Team den Verbleib in der A3-Liga an. Foto: Fotomoment

Der neue Spielertrainer des SV Sternenfels, Christian Fetzer, glaubt an den Klassenerhalt – er setzt auf Kampfgeist und Wille:

Christian Fetzer hat sein Traineramt beim SV Sternenfels in einer schwierigen Lage angetreten. Die Fußballmannschaft rangiert zu Beginn der Rückrunde in der A3-Liga im Tabellenkeller. Fetzer glaubt trotz aller Probleme an den Klassenerhalt und macht im Interview mit dem MT klar, worauf es in den nächsten Spielen ankommt.

MT: Herr Fetzer, wie optimistisch sind Sie, dass der SV Sternenfels den Klassenerhalt am Ende doch noch schaffen kann?

FETZER: Als Trainer muss man immer daran glauben. Abgerechnet wird bekanntlich erst zum Schluss.

MT: Ihr Kader dürfte Ihnen allerdings Kopfzerbrechen bereiten.

FETZER: Das stimmt. Es hängt viel vom Kader ab, und der ist in Sternenfels ziemlich klein. Wir haben maximal 15 Spieler für die Erste Mannschaft zur Verfügung. Davon sind nicht immer alle einsatzbereit. Markus Eckert fällt für die Rückrunde beispielsweise komplett aus, da er sich eine Schulterverletzung zugezogen hat.

MT: Mit welchem Rezept wollen Sie den Abstieg verhindern?

FETZER: Wichtig ist, dass die Mannschaft an sich glaubt. Wenn das der Fall ist, dann kann man auch Spiele wie das am Sonntag gegen Illingen gewinnen. Der Wille muss da sein.

MT: Gegen den SV Illingen war vom Sturm nichts zu sehen, dafür hat ihr Team in der Defensive gut gearbeitet. Ist das der erste Schritt, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen?

FETZER: Das A und O ist, dass wir hinten gut stehen. In der Vorrunde haben wir definitiv zu viele Gegentore bekommen.

MT: Wo sehen Sie noch Potenzial im Team?

FETZER: Es ist uns allen klar, dass wir spielerisch in der Klasse nichts mehr reißen können. In erster Linie wird es über den Kampf gehen.

MT: Welche Erfahrungen können Sie in Sternenfels einbringen?

FETZER: Ich habe 17 Jahre in der Verbandsliga gespielt und dementsprechend trainiert. Die Erfahrungen, die ich dabei gesammelt habe, versuche ich in Sternenfels in gedämpfter Form umzusetzen.

MT: Wie wurden Sie als neuer Coach beim SVS aufgenommen?

FETZER: Sehr gut. Die Moral und auch der Spaßfaktor im Team sind da. Die Mannschaft lebt wieder ein bisschen, was man auch nach dem Sieg gegen Illingen auf dem Platz gesehen hat.

MT: Wenn Sternenfels am Ende der Saison doch noch absteigt – wird der Trainer dann weiterhin Christian Fetzer heißen? Haben Sie darüber mit dem Vorstand des Vereins bereits gesprochen?

FETZER: Über das Thema haben wir noch nicht gesprochen. Ich werde schauen, was ich in der Rückrunde bewegen kann und dann setzt man sich zusammen und berät darüber, wie es weitergeht.

MT: Gegen den SV Illingen haben Sie in der Schlussphase auch ihr Debüt als Spieler gegeben. Wird man Sie künftig bei jedem Spiel auf dem Platz sehen?

FETZER: Von der Vereinsseite sind die Erwartungen da. Aber zuerst vertraue ich auf meine elf Spieler. Wenn dann einer angeschlagen ist, springe ich selbstverständlich ein. Von mir aus habe ich vor, sporadisch einzugreifen.

Interview von Maik Disselhoff

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