Volker Müller fordert 180-Grad-Wende

Erstellt: 30. März 2007, 00:00 Uhr
Volker Müller fordert 180-Grad-Wende Zaisersweiher (grüne Trikots) kommt zwar auf dem Zahnfleisch daher. Trotzdem will Trainer Volker Müller Einsatz sehen. Foto: Archiv

Kreis Pforzheim: Zaisersweiher empfängt Tiefenbronn – Enzberg will gegen Hellas nichts anbrennen lassen.

Fußballer spielen ja bekanntlich lieber, als dass sie trainieren müssen. In den kommenden Wochen dürfen sie sich freuen: Der Trainingsbetrieb wird wohl reduziert – zwei Englische Wochen stehen an. Die Spvgg Zaisersweiher startet gegen den FV Tiefenbronn, Viktoria Enzberg gegen Hellas Mühlacker.

VON DOMINIQUE JAHN

Volker Müller, der Trainer der Spielvereinigung Zaisersweiher, weiß nicht, ob er sich freuen oder ärgern soll, wenn er sich so den Spielplan in der A-Liga 1 für die kommenden Wochen anschaut. „Zur Zeit ist echt der Wurm drin“, sagt der Coach. Sein Team komme derzeit auf dem Zahnfleisch daher. Viele Verletzte hat er zu beklagen, dazu noch einige Spieler, die auf Grund des Abiturs etwas zurückstecken müssten. „Ich hoffe, es wird wieder besser“, so Müller, der über das vergangene spielfreie Wochenende sehr glücklich war. Denn sein Team konnte sich längere Zeit von der 0:5-Pleite gegen Nußbaum erholen. „Da hat gar nichts gestimmt“, schimpft Müller immer noch.

 Er weiß aber auch, „dass wir mit dem letzten Aufgebot angetreten sind.“ Trotzdem: Müller fordert nun gegen Tiefenbronn eine 180-Grad-Wende. Die Mannschaft stelle sich am Sonntag quasi von alleine auf, doch gegen Österreicher und Co. solle es dennoch zu einem Sieg reichen. Der Trainer der Spielvereinigung will einen Heimsieg. Mit gestärktem Selbstvertrauen geht es dann unter der Woche gegen die SG Ölbronn-Dürrn, in der Zaisersweiher auch voll punkten möchte.

 Den Englischen Wochen sieht Sascha John gelassen entgegen, obwohl der Trainer des B-Ligisten FC Viktoria Enzberg in nächster Zeit auf einige Spieler verzichten muss. „Mir fehlen gegen Knittlingen vier Mann“, so der Coach, „doch das macht nichts. Da kommt Leben rein. Mit der richtigen Einstellung ist alles machbar.“ Vor der Partie gegen die Klosterstädter muss allerdings erst noch die Heimaufgabe am Sonntag gegen Hellas Mühlacker überstanden werden. Und das Ergebnis soll auf alle Fälle kein Aprilscherz am Ersten des Monats werden.

 „Es gibt kein Wenn und Aber, gegen Hellas zählt nur ein Sieg“, sagt Sascha John und gibt ganz klar die Marschrichtung vor. Von Beginn an sollen seine Schützlinge Druck machen. Das Hinspiel bei Hellas Mühlacker entschieden die Enzberger klar mit 3:0 für sich. Für die Partie gegen Hellas hat der Viktoria-Coach bis auf den verletzten Stefan Eisenhauer alle Mann an Bord.

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