Urlaub vom Alltag

Erstellt: 28. Februar 2011, 00:00 Uhr
Urlaub vom Alltag Originelle Idee: Bei der Faschingsparty in Zaisersweiher tummeln sich unter anderem menschliche Cocktails auf der Tanzfläche. Fotos: Stahlfeld

Faschingsparty in Zaisersweiher entführt das Publikum in den Süden

Die heiße Phase der Faschingszeit kündigt sich an – und in Zaisersweiher gab es am Wochenende bereits einen Vorgeschmack, der Appetit macht auf mehr. „Ab in den Süden!“ lautete das Motto bei der Spielvereinigung.

Von Ulrike Stahlfeld

Maulbronn-Zaisersweiher. Die Resonanz war groß: Bei den beiden Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene feierten insgesamt rund 600 Gäste in der Turn- und Festhalle. Vor allem am Abend bildete sich vor dem Eingang eine lange Schlange.

 Zum vierten Mal hatte der Förderverein der SpVgg Zaisersweiher seine Faschingsparty organisiert und mit rund 60 Helfern die Halle passend zum Motto sommerlich dekoriert –  mit Palmentapeten und einem von der Decke baumelnden Schlauchboot. Unter den Besuchern dominierte der Strand-Look, außerdem waren adrette Stewardessen, fesche Matrosen und exotische Cocktail-Mädchen zu bewundern. Auffallend waren auch die viele Männer mit Blumenkette und Baströckchen, die es bevorzugt nach Hawaii zu ziehen schien. Sie hatten Glück, denn der Süden war am Samstag ziemlich nah und der Urlaub vom Alltag in jedem Fall garantiert. Kaum hatten die Mitglieder der Band „milesTone“ die Bühne erklommen, stieg im Saal die Temperatur nochmals beträchtlich an.

 Sänger Achim Dürr und Sängerin Tressa „Rose“ Schreiber machten mit ihren vier Kollegen echte Party-Musik und hatten selbst sichtlich Spaß an der Veranstaltung. „Es ist das beste Publikum, das man haben kann“, sagte der Frontmann, der mit seiner Band am 21. Mai auch beim Mühlacker Frühling zu hören sein wird – dann aber etwas rockiger, wie Sängerin Tressa Schreiber betonte. Richtig laut, wurde es am Samstag allerdings auch beim Besuch der Guggamusik; die „Obergrombacher Nashörner“ gaben ihre Visitenkarte ab.

 Auch Jürgen Bregler, einer der drei Vorsitzenden des Fördervereins der SpVgg Zaisersweiher, schien mit seinem Inseloutfit geradewegs auf dem Weg in den Süden. Zuvor musste er mit seinen Helfern dafür sorgen, dass es den 540 Gästen in der ausverkauften Halle an nichts fehlte.

 Erstmals durften nur Narren ab 18 Jahren mitfeiern. „Es tut uns leid“, bat Bregler die Jüngeren um Verständnis. Die strenge Altersgrenze diene auch dem Schutz der Jugendlichen, denn der Verein wolle Alkoholexzesse unter Minderjährigen vermeiden. Auch andere Veranstalter in der Region setzen inzwischen rein auf erwachsene Gäste. Wie Bregler betonte, hat sich die Faschingsparty in Zaisersweiher gut etabliert. Schon die beiden letzten Veranstaltungen waren jeweils ausverkauft.

 Für ganz junge Narren gab es in Zaisersweiher bereits am Nachmittag ihre große Party. Beim Kinderfasching stellten rund 150 Gäste die Welt auf den Kopf: Schüchterne Jungs hatten sich in mutige „Supermänner“ verwandelt, aus hellwachen Köpfchen wurden „Schlafmützen“ in Pyjamas und kleine, wilde Teufelchen verwandelten sich in sanfte „Engel“. Die kleinen Narren feierten bei Mohrenkopf-Wettessen und Luftballon-Tänzen. Als besondere Gäste wurden die Zirkusartisten der „Udini-Bande“ aus Flehingen erwartet.

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