Trainer fordert Trotzreaktion

Erstellt: 28. September 2010, 00:00 Uhr
Trainer fordert Trotzreaktion Trainer Gerd Hausmann ist mit dem TSV Großglattbach zurzeit nicht zufrieden. Foto: Eigner

TSV Großglattbach ist morgen beim TSV Enzweihingen zu Gast.

Der Großglattbacher Fußballmotor stottert noch. Trainer Gerd Hausmann ärgert sich vor allem über die jüngste 0:4-Niederlage gegen den TSV Ensingen. Für das nächste Spiel, das morgen Abend in Enzweihingen über die Bühne geht, fordert der Trainer eine Trotzreaktion seiner Mannschaft.

Von Maik Disselhoff

Mühlacker-Großglattbach. Der TSV Großglattbach hat seinen Rhythmus in der Kreisliga B5 im Bezirk Enz-Murr noch nicht gefunden. Nach drei Begegnungen hat die Mannschaft gerade mal zwei Punkte auf dem Konto. Zweimal spielte das Team unentschieden, und am Sonntag kassierte die Elf von Hausmann beim derzeitigen Spitzenreiter, dem TSV Ensingen, eine 0:4-Schlappe. Es könnte wesentlich besser laufen. Trotzdem will Hausmann nicht von einem verpatzten Saisonstart sprechen. Er ärgert sich hauptsächlich über die Niederlage gegen Ensingen. Seine Elf habe eine „desolate Mannschaftsleistung“ gezeigt. „An der Einstellung hat’s gemangelt, an der Laufbereitschaft – eigentlich hat es in allen Bereichen gefehlt, die Fußball ausmachen“, spart er im Rückblick nicht mit Kritik an seinem Team. Heute wird Hausmann mit seinen Spielern noch einmal über den Auftritt gegen den Spitzenreiter sprechen. Schließlich muss in den Köpfen der Spieler ankommen, was schief gelaufen ist und woran es hapert. Während es zuletzt gegen den Tabellenführer ging, wartet morgen in Enzweihingen der Tabellenletzte. Hausmann will drei Punkte aus dem Spiel mitnehmen. Doch leicht wird die Auswärtsaufgabe nicht. Der Trainer warnt: „Enzweihingen will genauso gewinnen, die wissen, um was es geht.“ Der Gegner sei nicht zu unterschätzen, betont Hausmann, der eine „Trotzreaktion“ von seiner Truppe fordert. „Die Einstellung muss sich um 100 Prozent ändern.“

 Vermutlich wird beim TSV Großglattbach morgen Abwehrmann Uwe Prohaska verletzungsbedingt fehlen, deutet Gerd Hausmann an. Doch ob Wunschbesetzung oder nicht, darauf komme es im Schlagabtausch mit Enzweihingen letzten Endes nicht an. „Vielmehr zählt der Siegeswille der Mannschaft“, nimmt der TSV-Trainer seine Spieler vorab in die Pflicht. Nur mit einem Dreier und einer geschlossenen Mannschaftsleistung können die Großglattbacher ihren Trainer wieder versöhnen, der nach der Vorstellung in Ensingen „sehr enttäuscht“ war.

 Das Spiel wird um 18.30 Uhr beim TSV Enzweihingen angepfiffen.

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