Tolle Tiernummern und mutige Artisten

Erstellt: 14. Juni 2007, 00:00 Uhr
Tolle Tiernummern und mutige Artisten Zirkusdirektor Reinhard Probst mit seinen exotischen Tieren aus fünf Kontinenten. Foto: Franz

Circus Probst gastiert bis Sonntag auf dem Mühlacker Festplatz – Gestern Premiere in der Senderstadt

Mühlacker – „Manege frei“ heißt es noch bis Sonntag auf dem Mühlacker Festplatz an der Lomersheimer Straße. Gestern Nachmittag hatte der Circus Probst Premiere, die hauptsächlich von Kindern besucht war. Mit einer Mischung aus Tierdressur, Artistik und Clownerie begeistert das Unternehmen sein Publikum. Bis Sonntag gibt es in Mühlacker acht Vorstellungen.

VON GERHARD FRANZ

Noch bis Sonntag – täglich gibt’s zwei Vorstellungen – kann man Zirkusluft schnuppern. Zu den Höhepunkten der aktuellen Show, mit der Reinhard Probst und seine 80-köpfige Mannschaft seit Anfang des Jahres durch ganz Deutschland unterwegs sind, gehört sicherlich die Exoten-Parade des Zirkuschefs: So zeigen Zebras, Steppenrinder, Kamele und weitere Großtiere den kleinen und großen Besuchern ihre Kunststücke.

 Im Circus Probst kommt der Humor nicht zu kurz. Ob die tollpatschigen Kaskadeure David und Richard Wolf sich gegenseitig das Leben schwer machen, ob Jim Bim akrobatisch-komisch vom Sprungbrett aufs Trampolin stürzt oder der Clown Lolli das Publikum zur „Blauen Donau“ dirigiert, für Spaß und Unterhaltung ist jedenfalls gesorgt. Insgesamt dauert jede Vorstellung – mit einer Pause – rund zweieinhalb Stunden.
 Während der erste Teil der Zirkusdarbietungen bei der Premiere am gestrigen Nachmittag schwerpunktmäßig mehr der Jonglage und dem Können am Vertikalseil von Denisa Wolf gehörte, warteten die Kinder und Omas ganz gespannt auf den zweiten Teil mit acht indischen Löwen oder den tanzenden Elefanten, die Lars Hölscher dem Publikum am Nachmittag im nicht üppig besetzten Zirkuszelt präsentierte. Unglaubliche Flüge und Sprünge unter der Zirkuskuppel boten „The Flying Timulin Sisters“ im zweiten Teil der Zirkusshow. Tiere aus allen Kontinenten in einer Shownummer präsentierte Zirkusdirektor Reinhard Probst. Ungarische Steppenrinder, afrikanische Watusi-Rinder, Yaks aus Zentralasien, Kamele und Dromedare, südamerikanische Lamas und ein Emu aus Australien bildeten zusammen mit zwei schweren Moritzburger Kaltblütern ein imponierendes Szenario in der Manege. Ein besonderes Highlight im ersten Teil der Zirkusdarbietungen war auch der Auftritt von Rafiki, einem tonnenschweren Nashorn. Eine Runde in der Manege drehte Dompteur Lars Hölscher auf dem Rücken des schwergewichtigen Tieres.

Noch acht Vorstellungen in Mühlacker

Übrigens: Der Circus Probst aus Neustadt in der Pfalz – das fünftgrößte Unternehmen der Branche – setzt bei der Musik auf Live-Unterhaltung. Das kleine polnische Zirkusorchester und der Leitung von Kapellmeister Gregor Pierscinskie sorgt für die richtigen Töne zu den Programmpunkten und damit für eine besondere Stimmung in und um die Manege. Bis zum kommenden Sonntag ist der Circus Probst noch in der Senderstadt. Wochentags sind die Vorstellungen jeweils um 16 und 19.30 Uhr, am Sonntag um 11 und 16 Uhr.

Weiterlesen
Kollege Computer warnt per SMS

Kollege Computer warnt per SMS

Knittlingen. „Wasser bedeutet Leben“, sagte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, der in seiner Begrüßung die Maßnahmen zur Verbesserung und Sicherung der Wasserversorgung zusammenfasste. Um eine gleiche Wasserqualität für alle Bezieher in sämtlichen… »