Stückles-Besitzer liefern Äpfel ab

Erstellt: 29. August 2012, 23:30 Uhr
Stückles-Besitzer liefern Äpfel ab Stückles-Besitzerin Margit Knoblauch liefert dieses Mal 80 Kilo Äpfel an.

Mühlacker. Die Apfelsaison hat begonnen, und Stückles-Besitzer steuern wieder die Annahmestellen wie beispielsweise den Hangensteiner Hof an. Zu ihnen zählt auch Margit Knoblauch, die schon seit 15 Jahren ihre Äpfel auf dem Hof bei Dürrmenz abgibt. Ihr „Stückle“ sei nicht weit entfernt, erzählt Knoblauch. Daher sei es praktisch, dass sie die Äpfel direkt in der Nähe abgeben könne. Wahrscheinlich werde sie bis Mitte Oktober ungefähr zweimal pro Woche zum Hof kommen und jedes Mal eine Ladung voll Äpfel abliefern.

Bereits zum sechsten Mal übernimmt Danute Schneider, die mit ihrem Mann den Hof betreibt, die Annahme der Äpfel auf dem Hangensteiner Hof. „Prinzipiell können alle Apfelsorten bei uns abgegeben werden“, ist sie zumindest bei der Sortenwahl nicht wählerisch. Wichtig sei aber, darauf zu achten, dass keine fauligen Äpfel dabei sind.

Nach dem Wiegen wandern die Früchte über ein Förderband in den großen Sammelcontainer. Danute Schneider packt bei jeder Lieferung, die von der Waage aufs Transportband gehoben werden muss, mit an. Aber die Knochenarbeit hat bald ein Ende „Bald wird ein neuer Trichter geliefert. Die Äpfel werden dann direkt nach dem Wiegen durch den Trichter in den Container befördert. Für mich fällt somit ein Arbeitsschritt weniger an.“

Wer seine Äpfel auf dem Hof abgibt, kann als Gegenleistung wählen zwischen einem Gutschein für Saft, der im Getränkemarkt eingelöst werden kann, und einer Auszahlung von acht Euro pro 100 Kilogramm Äpfel. Dieser Betrag werde jedes Jahr neu von der BayWa AG festgelegt, berichtet Schneider. Die BayWa Maulbronn organisiert die Apfelsammelaktion. Vor allem Streuobstwiesenbesitzer, die regelmäßig ihre Äpfel abgeben, freuen sich über das Angebot für vergünstigten Saft und entscheiden sich für die Gutschrift.

Schon am ersten Sammeltag sind auf dem Hangensteiner Hof zwei Tonnen Äpfel angeliefert worden. Im Vorjahr waren es insgesamt 230 Tonnen, deutlich mehr als im Jahr 2010, als nur 120 Tonnen Streuobst abgegeben wurden. Die Äpfel werden an Kumpf in Markgröningen und Früwe in Sersheim weitergegeben, wo sie zu Saft verarbeitet werden.

Die Annahmestation auf dem Hangensteiner Hof hat montags und dienstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet, donnerstags und freitags ebenfalls zwischen 9 und 12 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr. Samstags werden Äpfel zwischen 10 und 15 Uhr angenommen. Auch direkt auf dem Gelände der BayWa in Maulbronn können Äpfel von 8 Uhr bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr abgeliefert werden. Ab Freitag werden außerdem in Illingen von Günther Herter an der Luigstraße Äpfel gesammelt. Öffnungszeiten sind dort am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 13 bis 17 Uhr.

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