Sebastian Fischer sucht sein Glück in der 3. Liga

Erstellt: 27. Mai 2009, 00:00 Uhr
Sebastian Fischer sucht sein Glück in der 3. Liga Sebastian Fischer. Archivfoto

Wechsel zum SV Sandhausen

Karlsruhe. Sebastian Fischer sucht eine neue Herausforderung. Der 22-Jährige aus Mühlhausen/Enz wechselt vom Karlsruher SC zum SV Sandhausen in die 3. Liga. „Ich wollte einfach sportlich den nächsten Schritt machen und nicht mehr Regionalliga spielen“, begründet der Mittelfeldspieler seinen Schritt. Selbst jetzt, da die Karlsruher nach dem Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus wohl den Weggang einiger Leistungsträger verkraften müssen, sei keinerlei Signal gekommen, dass er aus der Regionalliga-Elf des KSC in den neuen Zweitliga-Kader hochgezogen würde. „Ich habe deshalb beim Karlsruher SC keine Zukunft mehr für mich gesehen. Und Sandhausen wollte mich unbedingt haben.“ Seinen Wohnsitz will Fischer aber in Karlsruhe behalten, wo er Sport studiert.

Von Steffen-Michael Eigner

 „Wir wollen in der kommenden Saison im vorderen Mittelfeld landen“, kündigt Fischer an, der am liebsten auf der rechten Außenbahn spielt. Auf Platz acht hat der einstige Pokalschreck Sandhausen die abgelaufene Saison beendet.

 1995 kegelte die Elf aus dem Rhein-Neckar-Kreis den VfB Stuttgart aus dem DFB-Pokal. Ein denkwürdiges Spiel, in dem VfB-Libero Frank Verlaat nach acht Minuten die Rote Karte sah, Stuttgart durch Krassimir Balakov und Fredi Bobic mit 1:0 (11.) und 2:1 (51.) führte, Sandhausen in der 75. Minute einen Foulelfmeter nur an den Pfosten schoss und in der 87. Minute doch noch das 2:2 köpfte. Im Elfmeterschießen waren dann 26 Schüsse nötig, ehe Sandhausen feierte. Das 13:12 ist bis heute das torreichste Resultat der 74-jährigen DFB-Pokal-Geschichte.

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