Schutz vor Bahnlärm

Erstellt: 30. April 2010, 00:00 Uhr
Schutz vor Bahnlärm Foto: Goertz

Illingen (fg). Im Eilzugtempo treibt die Gemeinde Illingen im Zusammenhang mit der Sanierung des Luigareals das Thema Lärmschutzwand entlang der Bahngleise voran. Nachdem ein Vertrag mit der Bahn in trockenen Tüchern ist, bei dem die Gemeinde sich verpflichtet, dass die Wand nach Fertigstellung in den Besitz der Bahn übergeht (MT berichtete), soll jetzt möglichst schnell die Ausschreibung für die rund 430000 Euro teure Wand vorbereitet werden. Der Zeitplan sieht vor, dass die Arbeiten schon Ende Juni vergeben werden, damit sie im Herbst beginnen können. Dass die Gemeinde bei der Gestaltung der knapp 400 Meter langen Wand wenig Optionen hat, machte Thomas Zeltwanger vom Ingenieurbüro I.S.T.W. jetzt im Gemeinderat deutlich. Das Lärmschutzgutachten schreibt vor, dass die Höhe der Wand die Gleise 2,50 Meter überragen und dass die Wand 3,50 Meter entfernt von den Schienen stehen muss. Bei der Materialauswahl kommen nur Aluminiumelemente infrage, alle anderen Varianten – etwa eine Wand aus Beton oder Gabionen – lassen sich aufgrund der schwierigen Topographie in Illingen nicht realisieren. Die Wand muss in der vorhandenen Böschung gegründet werden, die das Gewicht von Gabionen oder Betonelementen nicht aufnehmen kann. Noch etwas spricht für Aluminium: Mit 130 bis 180 Euro pro Quadratmeter ist das Metall die günstigste Lösung.

Weiterlesen
Neue Struktur für die Klosterkonzerte

Neue Struktur für die Klosterkonzerte

Von Maik Disselhoff Maulbronn. Bei einer Pressekonferenz im Oratorium des Maulbronner Klosters verkündete Oberkirchenrat Werner Baur, dass eine neue Vereinsstruktur die Zukunft der Klosterkonzerte sichern soll: „Die Konzerte in der… »