Scheible: Positive Dinge rausziehen

Erstellt: 30. Oktober 2007, 00:00 Uhr

Phönix analysiert Fehler

Mühlacker-Lomersheim – Trotz der Heimschlappe gegen den TV Pflugfelden stimmt die Stimmung im Team des gebeutelten Bezirksligisten Phönix Lomersheim. Doch Frank Scheible macht sich nach seinem Patzer Vorwürfe.

VON MAIK DISSELHOFF

Der Phönix-Kapitän Frank Scheible, der seine Mannschaft gegen Pflugfelden zunächst wieder ins Spiel gebracht hatte (1:1) und später die unglückliche Vorlage zum Sieg der Gastmannschaft lieferte, macht sich nach der Partie große Vorwürfe (wir berichteten). Die Fehler, die im Heimspiel gemacht worden seien, müssten gründlich aufgearbeitet werden, macht Scheible klar. „Ich habe keine guten Erinnerungen an die Partie“, sagt der tragische Held mit Blick auf seinen unglücklichen Querschläger, der zur 1:2-Niederlage führte. Die Vorgabe von Trainer Claus Piayda sei eigentlich glasklar gewesen, betont Scheible. „Den Gegner früh stören und unter Druck setzen.“

 Wahrscheinlich hatte Phönix nicht mit einem so geordneten und disziplinierten Auftreten des vor dem Anpfiff noch Tabellenletzten aus Pflugfelden gerechnet. „Von der Tabelle her war es schon überraschend“, findet auch Scheible. Er habe sich über den kontrollierten Spielaufbau der Pflugfeldener gewundert.

Kompaktes Auftreten des Gegners überrascht Heimelf

Schließlich habe das Team von seiner Ausgangsposition her mächtig unter Druck gestanden. Doch die Gäste zogen ihr Spiel durch und bewahrten einen kühlen Kopf. Sie griffen munter über beide Seiten an und traten äußerst kompakt auf. Bei Phönix war davon nichts zu sehen. „Wir müssen kompakter spielen“, sagt Scheible und fügt hinzu: Die Mannschaft müsse bei Angriffen zudem mehr mit nach vorne kommen. In der jüngsten Begegnung hatte dies Scheible auch auf dem Platz von seiner Mannschaft eingefordert.

 Fakt ist, dass die Stimmung nach der Heimschlappe am Sonntag natürlich kurz im Keller war. „Wir haben mit drei Punkten gerechnet.“ Doch das Team sei trotzdem super, so Scheible. „Alle halten trotz der Misere zueinander.“ Der Kapitän betont, dass man das Positive aus der Partie rausziehen müsse. In diesem Zusammenhang weist er auch auf die guten Chancen hin, die Phönix gehabt habe. Doch nach wie vor ist der Knackpunkt das mangelnde Erfolgserlebnis. „Das fehlt eben nach wie vor. Und wenn wir im Rückstand sind, sackt das Selbstvertrauen vollends in den Keller“, beschreibt Scheible einmal mehr das mentale Problem des Bezirksligisten.

 Deshalb sollte die Mannschaft die Pleite vom Sonntag möglichst schnell abhaken und nach einer nüchternen und schonungslosen Fehleranalyse nach vorne schauen. Noch ist nichts verloren. Am kommenden Sonntag fährt die Elf von Claus Piayda nach Ludwigsburg. Vielleicht gelingt dort die Wende zum Besseren.

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