Polizei verstärkt den Nachtdienst

Erstellt: 29. Dezember 2011, 00:30 Uhr
Polizei verstärkt den Nachtdienst Feuerwerksraketen in der Nähe von Kirchen zu zünden, ist verboten. Foto: Goertz

Mühlacker/Enzkreis. In der Silvesternacht rechnet die Polizeidirektion Pforzheim mit einem erhöhten Einsatzaufkommen. Daher werden bei den jeweiligen Revieren und der Verkehrspolizei zusätzlich 25 Beamte sowie Diensthunde und Zivilstreifen den Nachtdienst verstärken.

Diese zusätzlichen Beamten werden sich wahrscheinlich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Insgesamt 62 Einsätze zählte die Polizei beim Jahreswechsel 2010/11. Vor allem Randalierer und betrunkene Jugendliche machten den Einsatzkräften zu schaffen. Hinzu gesellte sich der fahrlässige oder böswillige Umgang mit Feuerwerkskörpern. Dabei wurden nicht nur Wohnhäuser durch Raketen beschädigt, sondern bei Auseinandersetzungen mit Feuerwerkskörpern auch Menschen verletzt. Die Polizei kündigt deshalb an, in der Silvesternacht verstärkt auf den Umgang mit Feuerwerkskörpern zu achten. In diesem Zusammenhang weist Polizeisprecher Wolfgang Schick darauf hin, dass es aus Lärmschutzgründen untersagt ist, in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und Seniorenzentren zu böllern. „Auch im Umkreis von Tankstellen, Tank- und Gasanlagen, Sägewerken, Holzlagerplätzen sowie Scheunen mit Stroh und Schindeldächern sind Feuerwerkskörper tabu“, macht Schick auf die Brandgefahr durch verirrte Raketen und Böller aufmerksam.

Auch das Steigenlassen von Himmelslaternen, unter dem Namen Kong-Ming-Laternen bekannt, ist untersagt. Diese Konstruktionen, bei denen ein Lampion in die Luft steigen kann, weil eine Brennquelle die Luft in dem Ballonkörper erwärmt und für Auftrieb sorgt, fliegen teils kilometerweit. Dabei ist ihre Flugbahn unberechenbar. Die Kong-Ming-Laternen haben bereits erhebliche Brandschäden angerichtet.

Weiterlesen
Vorfall schockt Freudensteiner Camper

Vorfall schockt Freudensteiner Camper

Mann soll Zehnjährige in Wohnwagen gebracht haben – Verdächtiger in Untersuchungshaft – Polizei ermittelt Knittlingen-Freudenstein – Der Campingplatz bei Freudenstein ist Schauplatz eines Besorgnis erregenden Vorfalls geworden: Ein älterer Mann soll… »