Platz zwei ist noch im Blick

Erstellt: 20. Januar 2012, 00:30 Uhr
Platz zwei ist noch im Blick Es läuft einfach beim TSV Knittlingen (Spasoje Ignjatovic beim Wurf). Nach dem Turniersieg in Wiernsheim und dem Erfolg in Bretten soll es nun in der Kreisliga bergauf gehen. Foto: Zschorsch

Beim TSV Knittlingen läuft es seit Jahresbeginn wie geschmiert. Die Handballer gewannen erst das Dreikönigsturnier in Wiernsheim, und auch das erste Punktspiel war ein Erfolg. Trainer Heiko Mössner hält sogar die Vizemeisterschaft für möglich. Am Sonntag ist Tabellennachbar TV Ispringen II zu Gast.

Von Steffen-Michael Eigner

Knittlingen. Heiko Mössner hat nichts zu meckern, dabei wäre es ja eigentlich sein Job, stets etwas zu finden, was man noch verbessern könnte. Andererseits aber genießt der Knittlinger Trainer die komfortable Situation dieser Tage. „Wir trainieren seit Wochen verletzungsfrei“, freut sich Mössner. Und so heißt es im Training weniger, an Fehlern zu arbeiten. Vielmehr optimiert und verfeinert die Knittlinger Mannschaft, was eigentlich ohnehin schon flutscht wie selten. „Wir haben schon beim Turnier in Wiernsheim gut gespielt und sind mannschaftlich sehr geschlossen aufgetreten“, blickt Heiko Mössner auf den Jahresauftakt zurück.

Seit dem Dreikönigsturnier steht ein glänzender Pokal im Clubheim, und entsprechend glänzend ist auch die Stimmung im Team. Erfolg macht selbstbewusst. Das Nachbarschaftsduell der Kreisliga beim TV Bretten II entschied der TSV Knittlingen am vergangenen Wochenende mit 34:31 für sich – und das, obwohl Leistungsträger Jens Ullrich nicht mitgereist war und Bretten mit David Mönch, Christian Heitzler und Max Brunner gleich drei Mann aus dem Badenliga-Kader aufs Parkett geschickt hatte.

Gegner TV Ispringen II istmit Knittlingen punktgleich

„Es läuft gut, ich habe ein gutes Gefühl. Jetzt müssen wir die positive Stimmung mitnehmen“, verlangt Heiko Mössner vor der Begegnung mit dem TV Ispringen II. Der steht in der Kreisliga-Tabelle nur einen Platz hinter Knittlingen und das auch noch punktgleich. Beide Kontrahenten haben 9:9 Zähler auf dem Konto. In der Hausaufgabe mit dem TV Ispringen II sollten die Fauststädter ihr Punktekonto nunmehr positiv stellen können, zumal bei den Ispringern nach dem Ausfall von Florian Eitel nunmehr Jonathan Martin aus dem Rückraum fast Alleinunterhalter ist.

Nach derzeitigem Stand der Dinge hat Heiko Mössner den gesamten Kader für das Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) zur Verfügung. Und obwohl Spiele gegen Ispringen nicht so sehr Derbycharakter haben wie das Aufeinandertreffen mit den Brettenern, erwartet Mössner eine kämpferisch wie spielerisch hoch motivierte Leistung seines Teams.

„Gegen den Tabellennachbarn wollen wir natürlich gewinnen und dann in der Rückrunde so viele Spiele wie möglich für uns entscheiden. Dann können wir mindestens Platz drei erreichen, eigentlich habe ich sogar Platz zwei noch im Blick.“ Dort rangiert derzeit der TV Calmbach mit 13:5 Punkten. In Sachen Meisterschaft scheint jedoch die TGS Pforzheim II bereits auf und davon zu sein, die das Klassement mit 18:0 Zählern anführt und im bisherigen Saisonverlauf alle Prüfungen mit Bravour bestanden hat. Bei fünf Zählern Vorsprung zur Rundenmitte und nach wie vor ohne Minuspunkt gibt es an der Meisterschaft und dem Nachfolgen ihrer ersten Garnitur auf Verbandsebene schon jetzt kaum einen Zweifel.

Leistet sich der Spitzenreiterden ersten Punktverlust?

Morgen aber könnte die weiße Weste der Turngesellen im Spiel beim Tabellenzweiten TV Calmbach die ersten Flecken abbekommen. Calmbach ist vor eigenem Publikum in dieser Saison noch unbesiegt, für die Mannschaft des TVC ist der Vergleich mit dem Spitzenreiter natürlich eine große Herausforderung und Prestigeangelegenheit. Schon beim 33:28-Sieg in der Hinrunde musste die TGS an die Grenzen gehen.

Eine knappe Entscheidung wie beim remis endenden Hinrundenspiel wird auch diesmal in der Begegnung zwischen der HSG Pforzheim und der TSG Niefern erwartet. Der Neuaufbau, den David Bregazzi bei der HSG derzeit vollzieht, verdient Respekt.

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