Phönix setzt auf mehr Konstanz

Erstellt: 21. Januar 2010, 00:00 Uhr
Phönix setzt auf mehr Konstanz Unverkäuflich: Beim Hallen-Stadtpokal durfte Dominik Murnberger von OB Frank Schneider den großen Pott für Phönix Lomersheim entgegennehmen und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Im offensiven Mittelfeld ist der 21-Jährige bei Lomersheim gesetzt. Foto: Eigner

Bewährtes Personal geht die Rückrunde an – Trainer Piayda widerspricht Wechselgerüchten um Dominik Murnberger

Gestern gingen Wässerle die Flutlichter wieder an. Phönix Lomersheim hat seine Rückrundenvorbereitung begonnen. Konstantere Leistungen sind das erklärte Ziel von Trainer Claus Piayda, der zugleich Wechselgerüchten um Dominik Murnberger dementiert.

Von Steffen-Michael Eigner

Mühlacker-Lomersheim. „Das war ein Glücksfall, dass wir ihn bekommen haben. Den geben wir nicht ab“, sagt Claus Piayda über seinen jungen Spielmacher, den der TSV Phönix erst kurz vor dem Saisonstart von Germania Brötzingen logeeist hat. Gerüchten, der TSV Ötisheim wolle Dominik Murnberger eventuell verpflichten, erteilt Piayda eine Absage: „Das bleiben nur Gerüchte.“ Zu erfolgreich tritt Dominik Murnberger, Ende November gerade 21 Jahre alt geworden, in die Fußstapfen von Frank Scheible, was die Torgefahr aus dem Mittelfeld angeht. In zwölf Saisoneinsätzen hat Murnberger bereits achtmal getroffen. Beim Mühlacker Hallen-Stadtpokal vor knapp 14 Tagen wurde er zum besten Spieler des Turniers gekürt – gemeinsam mit dem kleinen Wusel-Dribbler Burim Akija vom FC Viktoria Enzberg.
Baldiges Wiedersehen der beiden besten Spieler des Stadtpokals

 Beide werden sich während der Winterpause noch einmal begegnen. Phönix will eines seiner Testspiele bei und gegen Viktoria bestreiten. Außerdem sind Vorbereitungsspiele jeweils auf Kunstrasen bei den beiden Bezirksligisten Spvgg 07 Ludwigsburg II und Hellas Bietigheim geplant.

 Rein der Platzierung nach gehört Lomersheim als Tabellenvierter zwar zur Spitzengruppe der Kreisliga A3, doch zu Spitzenreiter VfL Gemmrigheim fehlen zehn Punkte. Insofern schaut Claus Piayda erst einmal nach hinten: „Da ist noch alles sehr eng. Wir müssen erst einmal ein paar Punkte gegen den Abstieg holen“, sagt der Phönix-Coach angesichts von nur neun Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone. Eine stabile Leistung ist für Piayda der Schlüssel: „Uns fehlte in der Hinrunde die Konstanz. Wir hatten gute Spiele gegen vordere Teams, aber gegen die hinteren Mannschaften immer wieder Probleme.“ Daran will Phönix in der Rückrunden-Vorbereitung arbeiten, um dann den Blick wieder Richtung Tabellenspitze zu richten.

 „Wenn vorne einer einknickt, müssen wir da sein“, fordert Piayda, der mit unverändertem Kader in die Rückserie startet. Weder seien Abgänge zu verzeichnen, noch Neuverpflichtungen geplant. Verstärkung erwartet der Lomersheimer Trainer in Person der beiden Rückkehrer Erik Lindauer und Daniele Morgante, die beide noch vor dem Rückrundenstart von längeren Auslandsaufenthalten zurückkommen. Lindauer war für ein Jahr in Amerika, Morgante sechs Monate in Fernost. Nicht zu vergessen will Piayda seine Neuzugänge aus der eigenen A-Jugend wie beispielsweise Arne Körner, Eros Schembri und Daniel Münchinger weiter voranbringen. „Die haben schon in der Hinserie toll eingeschlagen“, lobt Piayda deren Fortschritte.

 Die Rückserie beginnt für Phönix Lomersheim am 21. Februar auswärts mit dem Duell gegen seinen Ex-Kapitän Frank Scheible und dessen TSV Wiernsheim. Den Weggang Scheibles vor der Saison hat Lomersheim bemerkenswert kompensiert. „Franks Persönlichkeit auf dem Platz ist nicht zu ersetzen, seine Leistung haben wir auf mehrere Schultern verteilt“, sagt Claus Piayda. Zwei dieser Schultern sind die von Dominik Münchinger.

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