Müllhalden am Eppinger Linienweg

Erstellt: 16. August 2011, 00:00 Uhr
Müllhalden am Eppinger Linienweg Der Wald als Müllhalde: Ein Umweltsünder hat am Eppinger Linienweg zugeschlagen. Fotos: privat

Wandergruppe des SPD-Kreisverbands stößt auf unerfreuliche Hinterlassenschaften

Mühlacker-Lomersheim (the). Eigentlich sollten die 1695 bis 1697 angelegten Eppinger Linien das Gebiet des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden gegen die Raubzüge der Franzosen im pfälzischen Erbfolgekrieg schützen. Heute allerdings scheint es, als bräuchte der Schutzwall selbst Schutz – gegen moderne Müllsünder.

Eine Wandergruppe des SPD-Kreisverbands jedenfalls ist bei ihrer Tour auf dem Eppinger Linienweg, der sie von der Chartaque in Niefern über Lomersheim zur Löffelstelz und der dortigen Burggaststätte führte, auf wenig erfreuliche Relikte der Wohlstandsgesellschaft gestoßen. Gleich an zwei Stellen, nur wenige hundert Meter voneinander entfernt, fanden sich im Wald bei Lomersheim wilde Müllablagerungen.

„Die erste etwa 200 Meter, nachdem wir die Kreisstraße 4504 überquert hatten“, beschreibt Schriftführer Karl-Heinz Gräßle aus Öschelbronn den Schauplatz, an dem sich in kürzester Entfernung voneinander neben allerlei Unrat wie alten Brettern unter anderem ein alter Fernseher fand. Die Empörung in der Gruppe, zu der auch SPD-Kreisvorsitzender Timo Steinhilper gehörte, sei entsprechend groß gewesen. Deshalb habe er die Hoffnung, so Gräßle, dass jemand etwas beobachtet hat oder den Müll erkennt und der Polizei Hinweise auf den Verursacher geben kann.

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