Mühlacker Tag mit Ritter und flotten Rhythmen

Erstellt: 31. Juli 2011, 23:00 Uhr
Mühlacker Tag mit Ritter und flotten Rhythmen Gäste sorgen für den guten Ton: Der Musikverein Mühlacker unterhält am Sonntagnachmittag die Besucher der Gartenschau in Horb. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Neckarblühen 2011“

Horb/Mühlacker. Um 9 Uhr starteten die Reisebusse mit rund 300 Fahrgästen zur Reise in die Stadt am Neckar. Über den Tag hinweg vertraten der Musikverein Enzberg, die Seniorengymnastik der Sportfreunde Mühlacker, das Trommler- und Pfeiferkorps, der Musikverein Mühlacker, die MGV-Chöre, Gym and Dance und die Cover-Bands Sticks and Strings und Smile of Joy vom Jugendhaus ProZwo als Botschafter die Senderstadt.

Kaum angekommen, befestigten die Vereinsvertreter das Banner mit dem Logo der Gartenschau 2015 in der Konzertmuschel, und obwohl die Zahl der Zuhörer und Zuschauer überschaubar blieb, gaben Musiker und Sportler alles, um Mühlacker angemessen zu vertreten. „Ein fulminanter Auftakt“, sagte Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger, nach den ersten Klängen der Enzberger Musikanten unter der Leitung von Ulrich Seibold.

Rosenberger begrüßte die Teilnehmer am Mühlacker Tag und ernannte seinen Amtskollegen Frank Schneider zur Glücksfee, die die Preisträger der Öko-Strom-Rallye ziehen durfte. Wie der Horber OB erklärte, hat die Stadt im Zusammenhang mit der Renaturierung des Neckarbetts und der Ausgestaltung der Uferflächen zum Gartenschaugelände auch ein Flusskraftwerk errichtet, das Strom für 600 Haushalte liefert. Darüber hinaus, so Rosenberger sei die Gartenschau zu einem wichtigen Treffpunkt in Horb geworden, und „alle Vereine ziehen hier an einem Strang“.

Die beiden Städte seien absolut vergleichbar, sagte Frank Schneider. Auch die Mühlacker Vereine hätten spontan positiv reagiert, als es darum ging, den Mühlacker Tag beim „Neckarblühen“ zu gestalten. Dass der Horber Rathauschef und der Biber „Necky“, das Maskottchen der Gartenschau, gestern den 200000. Besucher auf dem Gelände begrüßten und damit die prognostizierte Zahl bereits sieben Wochen vor Ende des Neckarblühens erreicht wurde, ließ Schneider ahnen: „Da kann man als OB abends entspannt ins Bett gehen.“

Wer noch Zeit bis zu seinem Auftritt hatte oder diesen bereits hinter sich bebracht hatte, nutzte die Gelegenheit, über das weitläufige Gartenschaugelände beiderseits des Neckars zu schlendern, um die Blütenpracht zu bewundern und sich Ideen für den eigenen Garten zu holen, oder um die renaturierte Flusslandschaft des Neckar mit dem Vorhaben in Mühlacker zu vergleichen.

So wie Sabine Lindauer von der Gymnastikgruppe der Sportfreunde und von Gym and Dance. Sie meinte: „Wir haben in Mühlacker dafür ein schönes Umfeld, und wenn wir uns anstrengen, schaffen wir das auch.“ Oberbürgermeister Schneider stellte nach dem Rundgang über das Gelände fest: „Da möchte man doch direkt auch eine Gartenschau machen.“

Den geschichtlichen Part bei der Präsentation der Senderstadt übernahm Museumsleiterin Adelheid Teschner. Sie demonstrierte den Nutzen einer Rüstung und erzählte am Infostand der Stadt Wissenswertes über die Zeit der Ritter. Derweil rührte die städtischen Wirtschaftsförderin Anette Popp kräftig die Werbetrommel für die Enzgärten 2015 und erklärte den Besuchern den „einfachsten“ Weg zur Gartenschau 1015: „Den Neckar runterpaddeln und dann die Enz hoch.“

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