Messe dient als „ideales Forum“

Erstellt: 25. April 2012, 23:30 Uhr
Messe dient als „ideales Forum“ Am Stand von Kummer-Stanztechnik aus Ötisheim erläutert Vertriebsleiter Ulrich Hornung (re.) den Akteuren der regionalen Wirtschaftsförderung (v.li.) Landrat Helmut Riegger (Calw), Oberbürgermeister Julian Oswald (Freudenstadt), Landrat Klaus Michael Rückert (Freudenstadt), IHK-Hauptgeschäftsführer Martin Keppler sowie Enzkreis-Finanzdezernent Frank Stephan die Fertigungstiefe des Spezialisten für Stanz- und Kunststofftechnik.

Hannover/Enzkreis. Insgesamt stellen 27 Unternehmen aus dem Nordschwarzwald in Hannover aus. Traditionell begleitet auch in diesem Jahr wieder die Wirtschaftsfördergesellschaft der Region Nordschwarzwald (WFG) eine stattliche Zahl von Firmen am Gemeinschaftsstand – immerhin zwölf Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben sich unter dieses gemeinsame Dach begeben, wo sie wiederum eine perfekte Messebetreuung durch Baden-Württemberg International, einer Landesgesellschaft zur Förderung internationaler Wirtschaftskontakte, erfahren.

„Es ist ein ideales Forum, hier präsent zu sein“, konstatierte bei einem Messebesuch der Aufsichtsratsvorsitzende der regionalen WFG, der Calwer Landrat Helmut Riegger. Denn die Hannover Messe sei „der Ort“, an dem sich die Wirtschaft aus dem Nordschwarzwald einem breiten, einschlägigen Publikum präsentiere.

Ähnlich äußerte sich auch Enzkreis-Finanzdezernent Frank Stephan, der den heimischen Ausstellern gleichfalls einen Besuch abstattete. „Wir freuen uns über diese große und innovative Präsenz aus dem Enzkreis, aber auch darüber, dass die WFG mit ihrem Gemeinschaftsstand dies auch erst ermöglicht.“ Erfreulich sei auch, dass die Firmen von einem hohen Auftragsbestand berichten und als dessen Folge ihre Belegschaften wieder ausbauen würden.

Präsenz bewies – traditionell wie seine Vorgänger – erstmals Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf der Industriemesse, dem das Leitmotto der Messe „greentelligence“, also grüne und intelligente Innovationen, sicher gefällt. Für wenige Minuten war der baden-württembergische Premier auch am Nordschwarzwald-Gemeinschaftsstand. Da fand der Marketing-Leiter des Stanzteile-Herstellers Härter aus Königsbach, Alexander Kasper, gerade mal Gelegenheit, Kretschmann ein Stanzteil in die Hand zu drücken, das in Akku-Systemen für Elektro-Fahrräder Anwendung findet.

„Bemerkenswert viele Kontakte“

Stanzteile sind auch die Spezialität der Firma Kummer aus Ötisheim, die ihren Fokus freilich insbesondere darauf richtet, wie die nach Kundenbedürfnissen zu fertigenden Teile auch gleich „am laufenden Band“ eine Kunststoffapplikation erhalten und gegebenenfalls auch gleich in eine bestimmte Form gebogen werden können. Vertriebsleiter Ulrich Hornung äußerte sich auf Nachfrage dieser Zeitung schon zur Messehalbzeit mehr als zufrieden über die erste Beteiligung von Kummer am WFG-Gemeinschaftsstand: „Wir würden wieder teilnehmen“, denn es habe bemerkenswert zahlreiche Messekontakte gegeben, die es nun in der Nachbereitung zu vertiefen gelte.

Fast schon als „Veteran“ sieht sich Bernd Nonnenmacher, Spezialist für Mikroguss aus Dürrn, auf dem WFG-Stand in Hannover, so oft sei er mittlerweile „aus Überzeugung“ mit von der Partie. „Wir präsentieren wohl die kleinsten Guss-Teile, die weltweit gefertigt werden.“ Was mittels CAD zu konstruieren sei, versteht Nonnenmacher auch in hochfesten Metall-Legierungen zu gießen. Auftraggeber habe man in der Elektro-, Haus- und Medizintechnik, aber auch Uhrzeiger, die in Zeitmessern in Daimler-Nobelkarossen Verwendung fänden, stammen von Nonnenmacher. Da sein Unternehmen, das nach dem Wiederaufbau seiner brandgeschädigten Geschäftsräume ab September wieder in Dürrn produzieren wird, breit und innovativ aufgestellt sei, sei Hannover ein für ihn „bedeutender Marktplatz“.

Erstmals am „Pumpenplatz“, dem Gemeinschaftsstand für Hersteller von Pumpen sowie Pump-Systeme und -Prozesse und organisiert von einer einschlägigen Fachzeitschrift, beteiligt sich Flux-Geräte aus Maulbronn. Insgesamt 14 Hersteller haben sich unter diesem Dach vereint, viele mit jeweils eigenem Know-how in der Pumpentechnologie.

Die Maulbronner etwa bezeichnen sich als „unumstrittener Pionier und weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Fasspumpentechnologie“ mit Einsatz ihrer Erzeugnisse in der chemischen und pharmazeutischen Industrie ebenso wie in der Lebensmittelbranche oder der Abwasseraufbereitung.

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