Leser erleben ihr goldenes Wunder

Erstellt: 23. August 2008, 00:00 Uhr
Leser erleben ihr goldenes Wunder Der Schwarzwald in den Schmuckwelten: Die Leser des Mühlacker Tagblatt sammeln faszinierende Eindrücke. Foto: Filitz

Mühlacker Tagblatt entführt mehr als 50 Tagesausflügler in die beeindruckende Welt des Schmucks

Pforzheim/Mühlacker –  Kein blaues, ein „goldenes Wunder“ versprach der Leiter der Pforzheimer Schmuckwelten, Georg H. Leicht, den Besuchern. Tatsächlich wunderten sich die mehr als 50 Gäste, die auf Einladung des Mühlacker Tagblatt an einer Besichtigung teilnahmen, über die Vielfalt an Kostbarkeiten, die im Mekka der Goldschmiedekunst zu bewundern sind.

VON EVA FILITZ

Die Gesellschaft, die mit der Stadtbahn aus Mühlacker angereist war, wurde von dem Juwelier, Mitinitiator und Leiter des Hauses persönlich mit einem Gläschen Sekt, Marke Gold Cuvee, willkommen geheißen. Ein interessantes Programm sei gemeinsam mit dem Mühlacker Tagblatt erstellt worden, kündigte Georg H. Leicht an. Die Pforzheimer Schmuckwelten seien kein Museum, sondern als „Erlebniswelt mit allen Sinnen“ konzipiert.

 Ein Gang durch fantastische, mit allen Möglichkeiten der modernen visuellen Technik ausgestatteten Räume ließ die Besucher staunen. Sie wurden durch die Marken-, die Branchen- und die Schmuckerlebniswelt geführt. Alles, was weltweit in der Schmuckbranche Rang und Namen hat, ist vertreten; 240 Firmen insgesamt.
 
 Eine Fülle glänzender Eindrücke stürzte auf die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein, von denen die älteste 88 Jahre alt war, die jüngste gerade neun. Goldschmiede und Uhrmacher arbeiten in den Schmuckwelten in einer Werkstatt und geben somit Einblicke in ihr Handwerk. Auch dürfen gerne Fragen gestellt werden.

 Inge und Herbert Ankele genossen den Tag sehr: „Die Organisation und das Angebot ist hervorragend“, lobten sie und nahmen sich vor, mit ihren Enkeln wiederzu-kommen. Auch Gisela und Wolfgang Radke aus Zaisersweiher zeigten sich begeistert: „Es ist unser erster Besuch hier, für den Preis für den Ausflug wird uns sehr viel geboten.“ Dabei lagen die 1000 Quadratmeter der Schmuckerlebniswelt mit ihren elf Räumen und ihrer schier unglaublichen Vielfalt noch vor ihnen, mit einer Goldschmelze neben einer Wand aus lauter Goldbarren, einer spannenden Reise ins Weltall, dem Brillanteum, einem farbenfrohen Aquarium mit Austern und Perlen, edelsten Preziosen und Edelsteinen aus allen Kontinenten.

 Renate Reymann aus Mühlacker nimmt sich eine Art Fernglas und ist so den Brillanten noch viel näher. Auch sie ist zum ersten Mal zu Gast in den Schmuckwelten. „Ich finde es sehr gut, dass wir geführt werden“, freute sie sich über die Informationen aus erster Hand. Erne Nitz aus Lomersheim ist derweil schon in die „Karibik“ gewandert und bewundert die Perlenpracht in den Schmuckwelten. Lore Seith aus Mühlacker findet: „Das Wachsen einer Perle ist faszinierend und die Natur sehr beeindruckend.“ Auch den beiden hatte der bisherige Verlauf des Nachmittags ausgesprochen zugesagt. Die neunjährige Giulia kommt mit ihrer Mutter Sibylle Arena aus Illingen. „Früher konnte ich mir unter den Schmuckwelten nichts vorstellen“, meint sie, als sie durch die Erlebniskaufwelt bummelt. „Alles gefällt mir nicht, die da ist richtig doof“, zeigt sich das Mädchen kritisch, was eine außergewöhnlich gestaltete Tasche betrifft.

 Die Fahrt im gläsernen Aufzug hinauf auf die Plattform des Sparkassenturms war das zusätzliche „Bonbon“ an diesem ereignisreichen Nachmittag. „Das bleibt sonst nur besonderen Gästen wie Politikern und Diplomaten vorbehalten“, hatte Leicht in seiner Begrüßung gesagt. Oben bot sich ein atemberaubender Blick über Pforzheim, unten, vor der Eventbühne, warteten Kaffee und Kuchen, so dass die Gruppe bis zum Aufbruch in Richtung Bahnhof noch gemütlich plaudernd zusammensaß.

 Hannelore Kutscher aus Cleebronn ist selbst in der Schmuckbranche tätig und hat daher viele Details mit anderen Augen gesehen. „Ich bin fasziniert, was da geboten wird“, meinte sie und will eine Empfehlung an ihre Kollegen weitergeben. Der Geschäftsführer des Mühlacker Tagblatt, Hans-Ulrich Wetzel, freute sich über die gute Resonanz: „Die Kinder haben ihr Ferienprogramm. Warum also sollte nicht auch den Erwachsenen ein außergewöhnlicher Feriennachmittag geboten werden.“

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