Laufen ist eine Herausforderung

Erstellt: 31. März 2007, 00:00 Uhr
Laufen ist eine Herausforderung Die Fortgeschrittenengruppe der „Laufend Fit“ Aktion hat sich Ziele gesetzt, bei denen der Spaß am Laufen das Wichtigste ist. Foto: Fotomoment

Laufend Fit: Bis zum Behr-Lauf die zehn Kilometer in weniger als einer Stunde schaffen

Rund 90 Teilnehmer laufen bei der Fortgeschrittenengruppe der „Laufend Fit“-Aktion des Mühlacker Tagblatt und der AOK mit. Alle haben sich ein Ziel gesetzt, das gleichermaßen Herausforderung wie Motivation ist.

VON VOLKER HENKEL

„Es sind viele vom letzten Jahr dabei“, stellt Laufbetreuerin Barbara Müller-Afrifar fest. Zu ihnen gehört auch Tanja Grasberger. Letztes Jahr hat sie in der Anfängergruppe mitgemacht. Dann kamen die Herbst- und Wintermonate und „ich habe das Laufen hängen lassen“, gibt die 36-Jährige zu. Wenn die festen Termine wie bei der „Laufend Fit“-Aktion fehlen, finden sich immer wieder Gründe, nicht in die Sportschuhe zu schlüpfen und loszulaufen. Deswegen hat sie sich wieder angemeldet. Jetzt in der Gruppe ist der Antrieb wieder da. Und ein Ziel. Beim Behr-Lauf will sie die zehn Kilometer laufen. „Ich möchte das schaffen“, so Tanja Grasberger.

 „Das Laufen ist eine Herausforderung“. Horst Engelhardt spielt und trainiert im AH-Team des TSV Phönix Lomersheim. Im Fußball ist die Bewegung aber noch mal eine ganz andere. Nur eines hat das Rennen über den grünen Rasen und jenes rein des Laufens willen gemeinsam. „Danach bin ich platt“. Die Zehn-Kilometer-Strecke ist sein Ziel und das möglichst in einer Zeit unter 60 Minuten zu laufen. Wenn er allein liefe, wäre nach fünf Kilometern Schluss. Das Laufen in der Gruppe braucht er, damit er auf der längeren Strecke vorangetrieben wird.

 Ein Ziel, das auch Jürgen Zak hat. Bisher läuft er zehn Kilometer in 65 Minuten Eine Zeit unter einer Stunde hat er noch nicht erreicht. Dem 43-Jährigen sieht keiner an, dass er auch etwas abnehmen möchte. Für den schlank und sportlich aussehenden Mann ist das dennoch ein Wunsch. Am Bauch hat sich etwas Speck angesammelt.

 Die Fortgeschrittenen-Gruppe bei der „Laufend Fit“-Aktion startet am Hallenbad in Mühlacker. Das erste Stück laufen alle gemeinsam. Dann teilt sich die Gruppe auf. Je nach Leistungsvermögen kann in einer ganz schnellen oder zwei anderen Gruppen mitgelaufen werden, bei denen das Lauftempo etwas geringer ist.

 Die Betreuer achten darauf, dass keiner über seine Leistungsgrenze hinausgeht. „Wenn jemand einen hochroten Kopf vom Rennen hat, ist das ein Zeichen für eine Überforderung“, so Barbara Möller-Afrifar. „Ein Puls über 170, dann ist das nicht mehr gut.“ Die mitlaufenden Betreuer Friedrich Beischroth, Walter Jooss und Barbara Möller-Afrifar achten darauf. Sport soll Spaß machen und gesund sein.

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