Lagerhalle ist nicht zu retten

Erstellt: 31. Juli 2010, 00:00 Uhr
Lagerhalle ist nicht zu retten Das Lagerhaus am Brunnenstubenweg, das der Stadt Mühlacker gehört und vom TC Lomersheim angemietet ist, wird durch das Feuer komplett zerstört. Nach Angaben der Polizei beträgt der Sachschaden rund 60000 Euro. Als Brandursache wird ein Defekt an der Elektrik vermutet. Eigentlich wollte der Tennisverein in der Scheune gestern seine Summernight-Party feiern. Fotos: Keller/Disselhoff

Brand am Brunnenstubenweg: Feuerwehr schützt Clubhaus des TC Lomersheim vor den Flammen

Ein Lagerhaus in der direkten Nachbarschaft des Tennisclubs Lomersheim ist in der Nacht auf Freitag vollständig abgebrannt. Die Brandursache ist noch unklar, den Sachschaden schätzt die Polizei auf 60000 Euro.

Von Maik Disselhoff

Mühlacker-Lomersheim. Die Feuerwehren aus Lomersheim, Mühlacker und Großglattbach, die mit knapp 50 Helfern vor Ort waren, konnten mit einer „Wasserwand“ verhindern, dass sich das Feuer auf das benachbarte Clubhaus des TC Lomersheim ausbreitete.

 Als die Feuerwehr, die um 23.38 Uhr über Notruf alarmiert wurde, bereits sieben Minuten später am Lagerhaus am Brunnenstubenweg eintraf, stand das Gebäude bereits in Flammen. „Es war von vornherein klar, dass das Gebäude verloren ist“, beschreibt Michael Haug, Einsatzleiter der Mühlacker Feuerwehr, die Ausgangslage. Der Lagerschuppen, den der Tennisverein als Unterstand von der Stadt angemietet hatte, brannte kontrolliert ab.

 Menschen seien zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen, sagt Haug. Im Gebäude, in dem der Tennisclub für den gestrigen Freitag eigentlich eine Feier vorbereitet hatte, befanden sich eine Bar, Kühlgeräte und – besonders brisant –  drei Propangasflaschen mit jeweils elf Kilo Inhalt. „Die Sicherheitsvorrichtung an den drei Flaschen hat funktioniert“, erklärt der Mühlacker Feuerwehrkommandant Ralph Keipp, warum es nicht zur Explosion kam.

 Von mehreren Seiten aus bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen und Glutnester. Der Löschangriff erfolgte unter anderem von der Drehleiter aus. Aus taktischen Gründen wurde zudem eine zweite, rund 400 Meter lange Wasserleitung installiert. Auch das Tanklöschfahrzeug und der Schlauchwagen aus Großglattbach waren vorsorglich angefordert worden. „Dies alles für den Fall, dass sich das Feuer ausbreitet“, erklärt Kommandant Keipp. Das DRK Mühlacker war vorsorglich angefordert worden, falls Helfer verletzt würden.

 Gegen 3 Uhr war der Einsatz, der neben einigen Einwohnern auch Oberbürgermeister Frank Schneider und den stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Szobries auf den Plan gerufen hatte, beendet.

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