Kundenkarte stößt auf große Resonanz

Erstellt: 31. März 2007, 00:00 Uhr
Kundenkarte stößt auf große Resonanz Auf der Jagd nach Punkten: Die begehrte Kundenkarte ist beim Einkauf in Mühlacker nicht mehr wegzudenken. Foto: Archiv

MühlackerCard hat Geburtstag: Positive Bilanz nach dem erstem Jahr – Bisher 11000 Exemplare ausgegeben

Mühlacker – Ein Jahr nach der Einführung der MühlackerCard ziehen die Verantwortlichen des Gewerbe-, Handels- und Verkehrsvereins (GHV) der Stadt ein positives Fazit. Denn die Bonuskarte ist bei den Kunden sehr gut angekommen. Das Ziel, Mühlacker als attraktive Einkaufsstadt zu stärken und Konsumenten zu binden, ist aus der Sicht der Anbieter erreicht worden.

VON MAIK DISSELHOFF

Rund 11000 Kundenkarten konnten im ersten Jahr an die Kunden ausgegeben werden. Hinter der fünfstelligen Zahl verbirgt sich eine Erfolgsstory. Denn vor der Einführung der MühlackerCard am 31. März des vergangenen Jahres wussten die Macher des GHV Mühlacker das Potenzial für die Bonuskarte nicht recht einzuschätzen. Mit der Aktion betraten die 50 Händler und Dienstleister, die sich mittlerweile dem Bonus-System angeschlossen haben, Neuland. Nach einem Jahr zieht Martin Rudolf, Sprecher des Arbeitskreises MühlackerCard im GHV, eine rundum positive Bilanz. „Der Umgang mit den Punkten macht den Leuten Spaߓ, so Rudolf.

 Daran merke man, dass die Karte beim Einkaufen für viele Kunden zur Gewohnheit geworden ist. Rund 60 Prozent der gesammelten Prämien lösten die Kartenbesitzer in jedem Monat ein. Für Rudolf der beste Beweis dafür, dass die Karte nicht nur ihren festen Platz im Geldbeutel der Verbraucher, sondern auch in deren Bewusstsein gefunden hat. Rund 50000 bis 60000 Euro hätten die Geschäfte und Dienstleister im ersten Jahr zusammen an die Kunden ausgegeben. Und worüber sich der 48-jährige MühlackerCard-Sprecher noch viel mehr freut: „Der positive Trend, was die Kartenausgabe betrifft, hält an.“ „Am Anfang haben wir sehr viele Hürden überwinden müssen“, erinnert sich Rudolf an die schwierigen Zeiten zu Beginn der Aktion. Von der Idee zur Umsetzung sei es schon ein „Kraftakt gewesen“. Doch die Kundenkarte ist beliebt und hat ihr Hauptziel, die Stärkung des Mittelzentrums Mühlacker als „attraktive Einkaufsstadt“ auch erreicht. Die Karte wirke identitätsstiftend. „Wir haben schon das Gefühl, dass das Ziel der Kundenbindung erreicht worden ist.“

 Trotz der Erfolgsgeschichte betont der GHV-Sprecher Rudolf, dass die Karte „nur ein Baustein des Stadtmarketings“ sei. Die Unterstützung von Seiten der Stadt sei bei der MühlackerCard „extrem gut“ gewesen, findet 48-Jährige. Die Stadtwerke als Sponsor seien da nur ein Beispiel. Ein Nebeneffekt der Karte im Kreis der 50 Geschäfte, die mitmachen, sei, dass sich durch die Aktion „Kontakte unter den Händlern und Dienstleistern aufgebaut haben“. Der Austausch zwischen den Geschäften sei besser geworden. Es gebe auch immer wieder Gespräche mit den teilnehmenden Händlern darüber, wie es laufe, so so Rudolf. Erst seit Kurzem können Kartenbesitzer über das Internet in Erfahrung bringen, wie viele Punkte sie auf dem Konto haben. Ein Punkt entspricht einem Cent. „Für welchen Einkauf es welche Punktzahl gibt, entscheidet jeder Händler selbst“, sagt Rudolf.

 Innerhalb der 50 teilnehmenden Geschäfte können die Prämien dann flexibel eingelöst werden. Weitere Geschäfte, die sich an dem Karten-System beteiligen wollen, seien erwünscht, so Rudolf. Er selbst führt eine Gärtnerei. Seine persönliche Erfahrung mit der Karte ist ebenfalls durchweg positiv. „Ich finde, die MühlackerCard ist eine ganz spannende Sache. Ich sehe sie vor allem als Instrument, um mit den Kunden zu kommunizieren. Und das kommt gut an“, betont Rudolf.

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