Kooperation mit Illingen steht auf der Kippe

Erstellt: 31. Mai 2008, 00:00 Uhr

Maulbronn will Jugendpflegerin für sich alleine

Maulbronn/Illingen – Die Stadt Maulbronn trägt sich mit dem Gedanken, die Vereinbarung mit Illingen für eine gemeinsame Jugendpflegerin aufzukündigen. Geht es nach dem Willen der Verwaltung der Klosterstadt, so soll Jugendpflegerin Stefanie Baust zusätzlich Aufgaben der Schulsozialarbeit in Maulbronn zu übernehmen.

VON FRANK GOERTZ

Am Mittwoch wird sich der Maulbronner Gemeinderat eingehend mit der Grund- und Hauptschulentwicklung in der Stadt beschäftigen. Zurzeit bietet Sozialpädagogin Andrea Merz-Schöpf im Rahmen des Projektes „Rückenwind – Prävention gegen Schulmüdigkeit und Schulverweigerung“ noch bis Ende Juni Hilfestellungen für Silahopp-Schüler an, die unter massiven Schulproblemen leiden. Begonnen hat das Projekt Mitte Februar. Da Merz-Schöpf in dieser kurzen Zeit schon auf erste Erfolge verweisen kann, plädiert die Maulbronner Verwaltung dafür, die Schulsozialarbeit an der Silahopp-Schule weiterzuführen. Dabei scheine eine enge Verzahnung der Schulsozialarbeit mit den bisherigen Angeboten der Jugendarbeit sinnvoll zu sein. Deshalb sei für die Aufgabe Jugendpflegerin Stefanie Baust (Foto) prädestiniert.

 Damit sie die Zusatzaufgaben bewältigen kann, müsste Maulbronn den Kooperationsvertrag mit Illingen aufkündigen. Theoretisch könnte Stefanie Baust bereits am 1. März 2008 ganz in Diensten der Klosterstadt stehen, und Illingen müsste sich um eine neuen Partner beziehungsweise eine Nachfolgeregelung in der Jugendarbeit bemühen.

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