Iptingen begnügt sich mit einem Punkt

Erstellt: 25. April 2008, 00:00 Uhr
Iptingen begnügt sich mit einem Punkt Kimme, Korn und Schuss: Der SV Iptingen (in grün) schießt scharf, verfehlt aber oft das Tor – die schlechte Chancenverwertung des SVI rächt sich. Foto: Fotomoment

Lässigkeit wird bestraft: Der SV Iptingen spielt gegen die Sportfreunde Großsachsenheim nur 1:1

Wiernsheim-Iptingen – Der SV Iptingen hat bei seinem gestrigen Heimspiel zu viele Möglichkeiten vergeben. Die Sportfreunde Großsachsenheim konnten in der 80. Minute durch einen Strafstoß den Ausgleich erzielen.

VON MAIK DISSELHOFF

Es hätte alles so schön enden können. Doch die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schenkel agierte vor heimischem Publikum zu leichtfertig. Dabei hatten die Grünen auf ihrem Rasen gut losgelegt. Heiko Knödl, der gestern Geburtstag hatte, beschenkte sich und sein Team in der 20. Spielminute mit dem Führungstreffer. Doch wenig später sah Trainer Schenkel, dass etwas nicht stimmte – und zwar die Einstellung seiner Spieler.

 „Die Mannschaft war zu lässig, nicht konsequent genug“, bilanziert Schenkel den Auftritt seiner Elf gegenüber unserer Zeitung. Die Spieler des SVI standen häufig zu weit weg vom Gegner. Dadurch eröffneten sich den Großsachsenheimern immer wieder Chancen, in Iptinger Tornähe zu kommen. Ein Glück, dass die Sportfreunde nicht ganz so gefährlich waren. Doch das nutzte den Iptingern nichts. Dafür machten sie selbst zu viele Fehler. Schenkel zählt auf, was ihm nicht gefallen hat: „Es gab einfach zu viele Traumbälle und Fehlpässe. Die Mannschaft wollte einfach zu schön spielen.“ Und vor allem habe man zu viele gute Chancen vergeben. Pech war für die Heimmannschaft auch noch im Spiel. In der ersten Hälfte prallte der Schuss eines Iptingers an der Torlatte des gegnerischen Kastens ab.

 In der Halbzeitpause habe er seinem Team die nötigen Anweisungen gegeben, um es im zweiten Durchgang besser zu machen als im ersten, so der SVI-Coach. Aggressiver, einfacher spielen und die Zweikämpfe annehmen – das war die Botschaft Schenkels an seine Elf. Denn die Sportfreunde gaben ihrerseits nicht auf. „Die wollten unbedingt einen Punkt, das hat man gemerkt“, so der Iptinger Trainer.
 Doch auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spiel seiner Truppe. Torchancen wurden erneut vergeben. Beispielhaft nennt Schenkel eine Szene, die sich um die 70. Minute abgespielt hatte: „Einer unserer Spieler steht alleine vor dem Tor und schießt am Kasten vorbei.“

 Dann nahte die 80. Minute: Ein Sportfreunde-Spieler kann sich von drei Iptingern absetzen und läuft auf den Keeper des SVI zu. Er wird zu Fall gebracht und der Schiedsrichter entscheidet auf Strafstoß. Der Großsachsenheimer Tormann führte den Elfer aus und versenkte den Ball zum 1:1-Ausgleich im linken, oberen Eck. Mit diesem Ergebnis mussten sich die Spieler des SVI am Ende zufrieden geben.

 Am Sonntag erwartet Iptingen den FV Markgröningen. „Da müssen dann halt fünf Punkte her“, sagt Schenkel mit einem Schmunzeln. Der Trainer weiß: „Wir wollen aufsteigen – doch direkt wird’s wohl schwierig.“ Deshalb sollte der SV Iptingen am Sonntag gegen die Mannschaft aus Markgröningen, die derzeit im Mittelfeld der Tabelle rangiert, drei Punkte holen. Um zu siegen, müsse sein Team dann engagierter zu Werke gehen, betont Schenkel.

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