Im Ölbronner Team steckt Potenzial

Erstellt: 1. Oktober 2009, 00:00 Uhr
Im Ölbronner Team steckt Potenzial In eigener Halle stark: Der Heimnimbus soll für Ölbronns Herren (dunkle Trikots) auch in der Bezirksliga der Schlüssel zum Erfolg sein. Foto: Gössele

Volleyball-Saisonstart: Bezirksliga-Aufsteiger will nun den Grundstein für höhere Ziele legen – Heimstärke als großer Trumpf

Nach der Meisterschaft in der A-Klasse Nord sind sich die Volleyballer des TSV Ölbronn einig: Das Gastspiel in der Bezirksliga soll keinesfalls nur ein Jahr dauern. Am kommenden Samstag geben die Ölbronner Herren beim
TSV Schafhausen ihren Einstand.
 
Ölbronn-Dürrn (kib). Volleyball langfristig auf hohem Niveau in Ölbronn zu etablieren, hat sich die TSV-Mannschaft auf die Fahnen geschrieben. „Ein Abstieg wäre kein Beinbruch, aber schade“, so Spielertrainer Hartmut Aisenbrey, „denn in zwei, drei Jahren könnten wir in der Bezirksliga vielleicht oben mitspielen.“ Tatsächlich steckt im TSV-Team viel Entwicklungs-Potenzial: Mit Florian Reichelt und Matthias Frick haben die Herren zwei große Talente aufgebaut, die sich mittelfristig im Team etablieren und die Mannschaft verjüngen sollen.

„Wir brauchen zwölf Punkte.
Also müssen wir eben sechs der acht Heimspiele gewinnen“
Hartmit Aisenbrey, Trainer

 Mit Karl-Heinz Mayer aus Pforzheim gelang es den Verantwortlichen darüber hinaus, einen sehr erfahrenen langjährigen Oberligaspieler vom Konzept des TSV zu überzeugen und nach Ölbronn zu locken. „Hier stimmt einfach alles: die Stimmung im Team ist super, die Abteilung hervorragend organisiert“ sagt Mayer, der trotzdem zur Vorsicht mahnt: „Dieses Jahr wird das schwierigste und es wird eine entscheidende Saison für die gesamte Entwicklung.“ Vor allem das Spieltempo liegt in der Bezirksliga deutlich höher. „Schnelle Zuspiele auf die Außenpositionen werden immer wichtiger“, sagt Aisenbrey, „besonders, weil wir kein Riesen-Team haben.“

 Das „Riesen-Team“ bezieht Aisenbrey nicht auf die Qualität der Mannschaft, sondern auf die Körpergröße der Außenangreifer. Denn die vier Ölbronner Haupt-Außenangreifer Jürgen Bonzheim, Sascha Mayer, Ronnie Lieb und Karl-Heinz Mayer gehören für Volleyball-Verhältnisse nicht zu den Längsten. Auf der Mittelposition sind die Ölbronner dafür umso stärker besetz und haben mit Carsten Maaßen, Michelle Lubinsky und Veit Kibele gleich drei extrem Block- und Angriffsstarke Spieler. Sorgen bereitet der Mannschaft eigentlich nur die Zuspielposition: werden Simon Ege und Andreas Glos ihre Angreifer verlässlich in Szene setzen können? Um topfit zu sein, haben die Ölbronner seit April zwei- bis dreimal wöchentlich hart im Sand trainiert. Seit Anfang September schmettern sie wieder in der Halle. Ansonsten setzt der Coach auf den Trumpf der vergangenen Saison: „Den Klassenerhalt müssen wir über unseren Heimspiel-Nimbus schaffen.“ In der vergangenen Bezirksliga-Saison waern zwölf Punkte für den Klassenerhalt nötig. „Also“, sagt Aisenbrey, „dann müssen wir einfach sechs der acht Heimspiele gewinnen.“

 Erst einmal aber geht es am Sonntag zum TSV Schafhausen (15.30 Uhr; Sporthalle auf dem Stubenberg, Weil der Stadt-Schafhausen). Die ersten Heimspielgegner sind am 11. Oktober die TG Nürtingen II und die TSG Tübingen.

Info
Volleyball: Wer spielt wo?

Baden
TSV Knittlingen
Herren:        Bezirksklasse Süd
Damen:        Bezirksklasse Süd

Württemberg
TSV Ölbronn
Herren:         Bezirksliga West
Damen:        A-Klasse 1 Nord
U20-Mädchen:    Bezirksstaffel Nord 2

TV Lienzingen
Damen:        A-Klasse 1 Nord
Damen II:    B-Klasse 1 Nord
U20-Mädchen:    Bezirksstaffel Nord 2

TSV Ötisheim
Herren:        B-Klasse 2 West
U20-Mädchen:    Bezirksstaffel Nord 2
U16-Mädchen:    Bezirksstaffel Nord 1
Mixed:        2/4 D1-Staffel Nord

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