Hoffen auf Umdenken im Landratsamt

Erstellt: 22. September 2007, 00:00 Uhr
Hoffen auf Umdenken im Landratsamt Risiko für Fußgänger: auf Höhe der Banken wird in der Dürrner Hauptstraße ein Zebrastreifen empfohlen. Foto: Fotomoment

Verkehrsanalyse im Gemeinderat Ölbronn-Dürrn vorgestellt – Tempo 30 für Hauptstraße in Dürrn vorgeschlagen

Ölbronn-Dürrn – Die von der Gemeinde Ölbronn-Dürrn in Auftrag gegebene Verkehrsanalyse ist in der jüngsten Ratssitzung vorgestellt worden. Ein Ergebnis: einmal mehr wird ein Zebrastreifen für die Dürrner Hauptstraße auf Höhe der Banken vorgeschlagen.

VON RAINER APPICH

 Fachingenieur Uwe Kaltenmark erläuterte die erhobenen und die für die Zukunft prognostizierten Daten zum Fahrzeugaufkommen und stellte mögliche Lösungsansätze vor. Er schlug vor, in der Hauptstraße im Ortsteil Dürrn, auf Höhe der Geldinstitute, einen Fußgängerüberweg anzubringen. Eine Forderung, die in den zurückliegenden Gemeinderatssitzungen von verschiedenen Bürgern mehrfach gestellt worden war. Genau an diesem Punkt wurden bei der Verkehrszählung in einer Stunde 82 Fußgänger gezählt, die die stark frequentierte Achse zwischen B 294 und Ötisheim-Corres überquert hatten. Da die gesetzlichen Vorgaben vorschreiben würden, dass ein Zebrastreifen bei zulässigen 50 Stundenkilometern auf 100 Meter Entfernung erkennbar sein müsse und dies auf Grund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich sei, schlug Kaltenmark gleichzeitig eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer vor.

 Ebenfalls auf 30 Stundenkilometer, allerdings nur für den Schwerlastverkehr, solle die Gefällstrecke in der Maulbronner Straße in Ölbronn begrenzt werden – möglichst unterstützt durch eine elektronische Anzeige. Für die Kreuzung vor dem Ölbronner Rathaus schlägt der Verkehrsexperte einen ovalen Minikreisel vor.

 „Wir haben jetzt Zahlen und Fakten und nicht nur subjektive Eindrücke vorzuweisen“, sagte Bürgermeister Norbert Holme zu der Analyse der Verkehrszählung. Die Gemeinde könne die Lösungen zwar nicht allein umsetzen, schließlich tangierten die Maßnahmen Landes- und Kreisstraßen, aber „wir können massiv auf Änderung drängen“, so der Rathauschef der Doppelgemeinde. Ähnlich sah dies auch Hartmut Filsinger (Liste Aktive Bürger), der darauf hofft, „mit dem Gutachten etwas in der Hand zu haben, das die beratungsresistente Enzkreis-Verwaltung zum Umdenken veranlasst“.

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