Freude unterm Christbaum

Erstellt: 23. Dezember 2006, 00:00 Uhr
Freude unterm Christbaum Eine Fülle von Bildern haben junge Künstler dem MT zugesandt. Foto: Sadler

MT-Malaktion: Kinder-Motive zum Thema „Heiligabend und die Familie“.

Was unterm Christbaum in einem Wohnzimmer doch so alles los ist! Da kommt gerade der Weihnachtsmann mit einem Sack voller Gaben, heiß erwartet von strahlenden kleinen Mädchen. Selbst die Hauskatze scheint sich für den bärtigen Gast im roten Gewand zu interessieren. Ein anderes vierbeiniges Familienmitglied, ein Hund, sowie ein kleiner Piepmatz im Käfig schauen lieber aus dem Fenster zum Schneemann. Mama und Papa sind offenbar ebenfalls froher Feststimmung und freuen sich über den bunt geschmückten Weihnachtsbaum. Diese und noch mehr Details hat die achtjährige Lara Wommelsdorf in der MT-Malaktion zum Thema „Heiligabend und die Familie“ mit Buntstiften zu Papier gebracht. Ihr Gemälde ist eines von zwölf ausgesuchten Werken junger Künstler, mal mit, mal ohne Krippe und Jesukind, die in dieser Ausgabe auf zwei Seiten veröffentlicht werden.

 An harmonische Töne dürfte Theresa Blaich (10) gedacht haben, als sie sich ans Malen machte. Ein Mann, wohl der musikalische Papa, sitzt am Klavier und begleitet eine singende Frau, vermutlich Mutti. Zwei weitere Personen sitzen am reich gedeckten Tisch, während die Kinder unübersehbar was anderes im Sinn haben als die Festtafel – sie stürzen sich lieber auf ihre vielen Geschenke.

 Ein Selbstporträt von sich bei anmutigem Tanzen vor dem Christbaum hat Pia Seifried (10) gezeichnet. Darüber, dass beim Spitzentanz keine Zehen in Mitleidenschaft gezogen werden, wacht ein (Schutz-)Engel, der hell leuchtend über dem Mädchen schwebt.

 Keine häusliche Familienszene, sondern ein anderes Motiv hat sich die neun Jahre junge Annemarie Mühleisen einfallen lassen. „Dieses Jahr fahren wir an Heiligabend mit unserem Wohnwagen ins Kleinwalsertal“, teilt sie dem Mühlacker Tagblatt in einem Begleitschreiben erläuternd mit. Und weil das Christkind – da ist sie ganz sicher – zu der Familie auch in den Wagen kommt, hat sie diesen gemalt. Klar, dass der Besuch nicht mit leeren Händen erscheint, sondern, wie auf dem Bild zu sehen ist, mit einer Menge Päckchen.

 Nicht wirklich friedlich geht es beim Fest der Liebe auf dem Bild von Julia Mayer zu: Der als Indianer verkleidete Sohn hat den Vater an den „Marterpfahl“, sprich Stuhl, gefesselt. Sein Bruder und seine Schwester streiten um ein Geschenk, und die genervte Mutter schlägt entsetzt die Hände vors Gesicht. Auch so kann es an Heiligabend in der Familie zugehen…         ts

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