Eine richtig tolle Veranstaltung

Erstellt: 28. April 2008, 00:00 Uhr
Eine richtig tolle Veranstaltung Die Veranstalter freuen sich: Als Attraktion hat sich die Mühlacker Messe am Wochenende auf dem Veranstaltungsgelände beim Bahnhof erwiesen. Foto: Kollros

Mühlacker Messe: Organisator schätzt Besucherzahl auf 10000 – Areal beim Hallenbad Standortalternative?

Mühlacker – „Super! Hervorragend!“ Bei den Veranstaltern, die nach der Mühlacker Messe Bilanz ziehen, dominieren die Superlative. Geht es nach den Machern, findet die nächste Auflage der Schau, die rund 10000 Menschen besucht haben, schon in drei Jahren statt. Allerdings können sie sich einen anderen Standort vorstellen.

VON THOMAS SADLER

Die mehr als 100 Aussteller waren „durch die Bank zufrieden“, fasst Stefan Klumpp, Vorsitzender des Gewerbe-, Handels- und Verkehrsvereins (GHV), seine Eindrücke zusammen. Schon der erste Messetag sei für einen Samstag gut besucht gewesen, „und am Sonntag war’s dann richtig voll, nicht zuletzt wegen des einladenden Wetters“. An allen Ständen habe von früh bis spät Leben geherrscht. Kein Wunder, dass Klumpp ins Schwärmen gerät: „Das war super – eine richtig tolle Veranstaltung.“ Wobei die Besucher offenbar genauso zufrieden waren wie die sich präsentierenden Firmen. Er habe von keinem einzigen Besucher Kritik gehört, freut sich Klumpp.

 Ihm selbst fällt ein Kritikpunkt ein: der Standort. Entweder es gelinge, die zwei unterschiedlichen Ebenen des Areals beim Bahnhof „optisch besser zu vernetzen“, oder es gelte, Ausschau nach einem anderen Platz zu halten. Hier kommt für den GHV-Chef eventuell die Umgebung rund ums Hallenbad in Frage, wo schon vor Jahrzehnten Gewerbeschauen stattfanden. „Ein einheitliches Gelände wäre für die Attraktivität der Messe besser.“

 Auch Messe-Macher Walter Koltes hält das Hallenbad-Umfeld für „überlegenswert“. Doch erst mal ist für ihn, wie auch für Klumpp, wichtig, dass die Mühlacker Messe nicht in großen zeitlichen Abständen, sondern alle drei Jahre, höchstens vier auf die Beine gestellt wird. Das Konzept, die „hervorragende“ Veranstaltung auf zwei Tage zu komprimieren, sei voll aufgegangen. Dies sei nicht nur für die Aussteller, von denen manche bereits ihren vertrauten Hallenplatz fürs nächste Mal gebucht haben, günstiger, sondern sorge sogar für eine wachsende Besucherzahl. Geschätzte 10000 Neugierige seien am Wochenende durch die Hallen geströmt – etwa 2000 Besucher mehr als bei der Messe im Jahr 2002, die sich über fünf Tage hinzog. Nur wenige, unter 20, potenzielle Messebummler hätten am Eingang auf dem Absatz kehrtgemacht, weil sie keinen Eintritt zahlen wollten. Ebenfalls erfreulich: Größeren Ärger habe es – auch nachts – nicht gegeben, wie der patrouillierende Sicherheitsdienst ihm berichtet habe.
 „Es hat alles rundum gepasst“, zieht auch Anette Leitner, bei der Stadt zuständig für die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing, eine positive Bilanz. Am Ende hätten die Aussteller genauso gestrahlt wie die Sonne.

 Die Messe habe eine „hervorragende Resonanz“ verzeichnet. Die Betriebe hätten ein interessantes Publikum gefunden und gute Gespräche geführt, die ihnen gute Geschäfte verschaffen. Thomas Knapp, Landtagsabgeordneter und Aussteller, bestätigt dies gegenüber unserer Zeitung: Ungefähr 30 Kundenkontakte, die seine Firma Unomondo über das Thema Fotovoltaik geknüpft habe, dürften wohl zu vertiefenden Gesprächen führen. „Für uns hat es sich gelohnt“, lautet Knapps Fazit.

 Ähnlich zufrieden wie die Geschäftsleute seien viele Besucher gewesen, deren Urteil von „gut“ bis „hervorragend“ reiche, wie Anette Leitner berichtet. Doch nicht nur die Großen kamen auf ihre Kosten, sondern auch die Kleinen, die am Stand der Stadt bei den Tagesmüttern spielen oder im Freien im Sand „Kuchen backen“ konnten.

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