Einbruch in Schule: Bislang noch keine heiße Spur

Erstellt: 31. Dezember 2011, 00:30 Uhr

Knittlingen (ts). Die Ermittlungen der Polizei zur Ergreifung der Täter, die über Weihnachten in die Knittlinger Faust-Schule einbrachen, laufen weiter. Bisher aber ohne einen greifbaren Erfolg.

Wie berichtet stemmten die unbekannten Einbrecher die schweren Türen im Rektorat auf, durchsuchten alles nach möglichen Beutegegenständen und nahmen schließlich drei Computer, einen Laptop, einen Beamer und einen leeren Tresor mit. Zwei Monitore und eine Tastatur zerstörten die Täter. Der Wert der gestohlenen Ausrüstung beläuft sich auf rund 5000 Euro, der angerichtete Sachschaden dagegen auf 10000 Euro.

Die geflüchteten Täter kämen vermutlich aus Knittlingen oder der näheren Umgebung der Kommune, meinte Polizeisprecher Wolfgang Schick gestern auf Anfrage unserer Zeitung. „Es sind wahrscheinlich Leute, die sich auskennen.“

Bürgermeister Heinz-Peter Hopp vermutete unmittelbar nach Entdecken des Einbruchs, dass die Eindringlinge die Schule vorher ausgespäht hatten. Dafür spricht, dass die Jalousien wohl von außen gelockert worden waren, um einen Blick in die Räume werfen zu können. Doch bewiesen ist dies nicht. „Es sind noch nicht alle Spuren ausgewertet“, so Schick. Derzeit gebe es „keine Anhaltspunkte“, die über eine heiße Spur zu den Einbrechern führen könnten. Indes geht die Polizei davon aus, dass mindestens zwei Täter beteiligt waren, schließlich müsse das Diebesgut ja rasch verstaut und abtransportiert werden. Allerdings glaubt Schick nicht, dass die Diebe beim Verkauf ihrer Beute viel Geld herausschlagen können. Außerdem sei es nicht einfach, die heiße Ware loszuwerden, da bekannt sei, dass die Polizei ermittle.

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