Ein Unterschied wie Tag und Nacht

Erstellt: 29. Juli 2006, 00:00 Uhr
Ein Unterschied wie Tag und Nacht Neuer Platz löst Welle der Begeisterung aus La Ola für ein neues, wetterfestes Trainingsgelände: jubelnde Jugendfußballer aus Zaisersweiher mit den „Offiziellen“, darunter Maulbronns Bürgermeister Andreas Felchle (verdeckt), Vereinsvorsitzender Hans Eberle und der Vorsitzende des Sportkreises Pforzheim-Enzkreis, Gerhard Drautz (v.r.).

Neuer Trainingsplatz der Spielvereinigung Zaisersweiher offiziell seiner Bestimmung übergeben

Maulbronn-Zaisersweiher – Mit der offiziellen Einweihung einer modernen Trainingsanlage hat gestern im sportlichen Leben von Zaisersweiher eine neue Zeitrechnung begonnen.

VON ULRIKE STAHLFELD

Maulbronns Bürgermeister Andreas Felchle durchschnitt feierlich das Band, um rund 5000 Quadratmeter Kunstrasen für den Spiel- und Übungsbetrieb freizugeben. Ein Platz, den die Spielvereinigung Zaisersweiher dringend für die stetig wachsende Zahl an fußballbegeisterten Kindern und Jugendlichen braucht. Rund 300000 Euro hat sich die Stadt diese Art der Jugend- und Sportförderung im Stadtteil kosten lassen.
 92 Kinder und Jugendliche treten bei der Spielvereinigung Zaisersweiher gegen das runde Ledder. Von der neuen Kunstrasen-Trainingsanlage sollen nach dem Willen des Bürgermeisters und Gemeinderats aber nicht nur die großen und kleinen Fußballspieler profitieren. Zielsetzung sei es gewesen, möglichst viel Spielfläche auch für andere Sportarten zu schaffen. So verwies Felchle unter anderem auf die ebenfalls neue Anlaufbahn für den Weitsprung und den neuen Weg, der zum Kunstrasen führt. Zusätzliche Projekte, die ebenfalls im 300000-Euro-Paket enthalten sind.
 Noch im Herbst werde über die Zukunft der 110-Meter-Bahn entschieden, versprach Felchle und kündigte weitere Investitionen an. Zwischen 100000 und 150000 Euro koste die 2007 anstehende Sanierung des benachbarten Fußballfeldes. Es soll komplett erneuert und mit Drainage sowie neuer Rasenschicht versehen werden.
 Gerade der Sportplatz hatte bislang erheblich unter der fehlenden Ausweichmöglichkeit gelitten, da er Trainings- und Spielfeld in einem war, wie Hans Eberle, Erster Vorsitzender der Spielvereinigung Zaisersweiher, sagte. Bereits 1987 habe der Verein den ersten Antrag zum Bau eines Ausweichplatzes gestellt. 1992 sei zwar die Baugenehmigung erteilt, im Jahr darauf aber das Projekt wegen fehlender Mittel wieder auf Eis gelegt worden. Im August 2005 stellte die Spielvereinigung dann erneut einen Antrag, nachdem sich nach Angaben des Vorsitzenden die Spiel und Trainingsbedingungen für die zwölf Mannschaften weiter verschlechtert hatten.
 „Im Gegensatz zur Zeit vor 20 Jahren trainiert heute schon die F-Jugend zwei Mal die Woche“, beschrieb Eberle die gestiegenen Anforderungen. Mit dem neuen Platz sei im 320 Mitglieder starken Verein ein professionelleres und regelmäßigeres Training möglich. Der Vorsitzende: „Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.“
 
Sportkreis-Vorsitzender lobt Engagement der Stadt

Die Stadt Maulbronn leiste in puncto Jugendarbeit Vorbildliches, würdigte Gerhard Drautz, Vorsitzender des Sportkreises Pforzheim-Enzkreis, das Projekt. Zufrieden zeigte er sich auch darüber, dass in der Klosterstadt keine Gebühren für das Jugendtraining erhoben würden.

 Glückwünsche zur neuen Anlage kamen ebenfalls von Staffelleiter Ernst Pucher vom Fußballkreis Pforzheim, während die F-Jugend der Spielvereinigung gestern Abend bereits die erste Trainingseinheit auf Kunstrasen absolvierte.

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