Dominik Vincon brettert auf das Podest

Erstellt: 27. September 2006, 00:00 Uhr
Dominik Vincon brettert auf das Podest Nachwuchscrack Patrick Vincon mit der Startnummer 46 zieht mit mächtig Speed in eine Kurve des Hockenheimrings. Foto: p

Saisonfinale der Deutschen Meisterschaft im Straßenrennsport in Hockenheim.

(mib/pm) – Dieser Tage fand in Hockenheim der 8. und somit letzte Lauf der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Straßenrennen statt. Mit von der Partie auch die beiden Knittlinger Dominik und Patrick Vincon. Während Patrick als Achter in Ziel kam, durfte sich Dominik über Rang zwei freuen.

Bei den Qualifikationstrainings fuhr Patrick mit seiner Aprilia RS 125 beim ADAC Junior Cup im ersten Zeittraining einen 15. Platz ein. Dank kleinerer Umbaumaßnahmen am Fahrwerk durch Karl Klumpp konnte sich der 13-Jährige im zweiten Training aber noch um über 1,3 Sekunden verbessern und durfte sich über Rang sieben und einen Platz in der zweiten Startreihe freuen. Die Nervosität stieg, als der Youngster in die Startaufstellung ging. Doch Patrick Vincon zügelte seine Nerven, blieb nach dem Start auf dem siebten Platz und konnte sich wenig später sogar kurzzeitig auf den sechsten Rang vorschieben.

 Dann ein kleiner Fehler, der einen Umweg durch das Kiesbett zur Folge hatte. Vincon verlor gleich fünf Plätze. Der Fauststädter wollte im letzten Rennen aber unbedingt unter die Top-Ten und so schnappte er sich in den nächsten Runden einige Fahrer, um am Ende als Achter durch das Ziel zu rasen.

 Sein Bruder Dominik konnte das erste Zeittraining nach einem Sturz nicht absolvieren. Die zweite Qualifikationsrunde war dann um so besser. Er blieb cool, kannte er die Strecke doch schon. Allerdings sah es nach Regen aus, was eine gute Zeit zunichte machen würde. Dominik hatte jedoch Glück und konnte sich mit seiner Maschine beim Hyosung GT650 Cup einen dritten Startplatz erzielen. Der 15-Jährige bog als Vierter in die erste Kurve ein. Das reichte dem Nachwuchsrennfahrer aber nicht, er wollte nochmals auf das Podest klettern Er legte Top-Rundenzeiten vor, fuhr auf den dritten Rang, machte nochmals Sekunden gut und kämpfte sogar mit dem Zweitplatzierten. Auch diesen schluckte er schließlich und sah als Zweiter die Zielflagge.

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