Die Jugend feiert auf dem Fest20zehn

Erstellt: 17. Juni 2012, 23:30 Uhr
Die Jugend feiert auf dem Fest20zehn Bis um 3 Uhr ist feiern, lachen und tanzen auf der Enzberger Partymeile an der Kanalstraße angesagt. Über 1500 Jugendliche und junge Erwachsene kommen zum Fest20zehn. Fotos: Fotomoment

Von Volker Henkel

Mühlacker-Enzberg. Das Fest20zehn ging am Samstag bereits zum dritten Mal über die Bühne – und wie in den Jahren zuvor wieder an einem anderen Ort. Die Besucher hatten auf jeden Fall mit dem Platzwechsel kein Problem. Rund 1500 Jugendliche und junge Erwachsene kamen nach Enzberg auf das ehemalige Estrich-Mayer-Areal. „Die Atmosphäre ist hier besser“, meinte Oskar del Negro. Der Ötisheimer war letztes Jahr auf dem Fest20zehn im ehemaligen Mühlacker Ziegelwerk. Dort sei die Fläche wesentlich größer und die Umgebung „geil“, gewesen, erinnert sich del Negro, findet aber: „Die kleineren Flächen in Enzberg machen die Atmosphäre viel persönlicher.“

Florian Balb aus Maulbronn war allerdings ein wenig traurig, als es auf die Geisterstunde zuging. Er ist 17 und musste das Fest um Mitternacht verlassen. Die Fest20zehn-Veranstalter nehmen den Jugendschutz nämlich sehr ernst.

„Wir unterstützen das Fest“, erklärte Janina Koeppel. Mit Lena Riedl war sie auf der Party unterwegs. Weil in Mühlacker endlich etwas geboten wurde, war es ihnen wichtig, dabei zu sein. Das mündliche Abitur am heutigen Montag störte Janina Koeppel am Samstagabend noch nicht: „Ich kann Sonntag noch lernen.“

Bis um 3 Uhr wurde gefeiert und in einer ehemaligen Lagerhalle zur Musik von DJ Toy getanzt. Das Gelände davor wurde in die Festmeile integriert. Das ist nächstes Jahr nicht mehr möglich, weil dort eine neue Straßenführung entstehen soll.

„Wir werden uns nach einem neuen Ort umschauen müssen“, kündigte Rafael Selinger vom Veranstalter „Jugendinitiative Enzkreis“ für die vierte Auflage des Festes den dritten Ortswechsel an. Eine Vorstellung, wo das Fest im kommenden Jahr über die Bühne gehen kann, hat er indes noch nicht, doch eins steht für ihn fest: „Das Fest20zehn ist wichtig. Es zieht Jugendliche aus der ganzen Region an.“ Deshalb beschäftigt die Suche nach einem neuen Veranstaltungsort die Partymacher schon jetzt.

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