Der SV Illingen (in blau) und der TSV Wiernsheim schieben sich vor dem Duell am Sonntag gegenseitig die Favoritenrolle zu

Erstellt: 30. November 2007, 00:00 Uhr
Der SV Illingen (in blau) und der TSV Wiernsheim schieben sich vor dem Duell am Sonntag gegenseitig die Favoritenrolle zu Foto: Archiv

Illingen (eig) – Eine Begegnung mit unklaren Vorzeichen steht in der Kreisliga A 3 zwischen dem SV Illingen und dem TSV Wiernsheim bevor. Zwar steht Illingen in der Tabelle sechs Plätze hinter Wiernsheim, doch ganz so einfach liegen die Dinge nicht. Während die Wiernsheimer in den vergangenen vier Spieltagen drei Niederlagen bezogen haben und von Platz eins auf vier abgerutscht sind, zeigt der SV Illingen aufsteigende Form. Vom letzten Tabellenplatz hat sich der SVI mit zuletzt vier Siegen und einem Unentschieden bis auf Rang zehn nach oben gearbeitet. Dennoch betont der Illinger Trainer Ferdinand Haupt: „Wir sind immer noch Außenseiter. Wiernsheim ist stabiler als wir und hat die besseren Spieler.“ Allerdings kann der SVI-Coach personell aus dem Vollen schöpfen. Und: „Das Team weiß jetzt, wo es lang geht.“

 Auf der anderen Seite hadert Kai-Uwe Kussmaul mit den jüngsten Leistungen seiner Schützlinge. „Am letzten Samstag war der Gegner doch eigentlich schon K.o., bis wir ihn zurück ins Spiel gebracht haben. Sonst wären wir mit 24 Punkten jetzt dick dabei“, kann der Wiernsheimer Trainer noch immer nicht begreifen, wie die 2:0-Führung nach sechs Minuten gegen den VfR Sersheim am Ende noch mit 2:3 in die Binsen gehen konnte.
 „Wir müssen die persönlichen Fehler schnellstens abstellen“, verlangt Kussmaul von seinen Spielern vollen Einsatz und Konzentration. Vor dem SV Illingen hat er jedenfalls großen Respekt: „Die haben sich gefangen und gerade einen Lauf.“ Noch dazu bangt Trainer Kussmaul um den Einsatz seines angeschlagenen Torjägers Roman Joas.

Weiterlesen
Ohne uns würden Menschen hungern

Ohne uns würden Menschen hungern

„Hilfe für Litauen“ unterstützt arme Menschen im Baltikum – Eindrücke einer Reise nach Osteuropa Sternenfels-Diefenbach – Angefangen hat alles 1994 mit einer Reise nach Litauen und einem Artikel im Mühlacker… »