„Der ESV ist eine Bereicherung“

Erstellt: 26. September 2011, 23:00 Uhr
„Der ESV ist eine Bereicherung“ Zu den im Rahmen des Festbanketts geehrten Mitgliedern des ESV Mühlacker gehören Günter Gayde, Wolfgang Müller, Werner Kuhn, Martin Reinhardt, Norbert Jantschik, Herbert Korn, Peter Murschel und Alfred Gebauer (v. li.).. Foto: Fotomoment

Ötisheim. „Es ist schön Mitglied beim ESV Mühlaker zu sein“. Für den Ersten Vorsitzenden des ESV Mühlacker, Wolfgang Müller, das Motto für diesen Abend. Er ließ das 50-jährige Vereinsleben vor rund 150 Gästen Revue passieren.

Am 15. September 1961 wurde der Verein von 13 Männern gegründet. Seitdem erlebte der ESV eine dynamische Zeit. Durch den Einsatz der Mitglieder konnten immer wieder neue Aufgaben bewältigt werden. Eine davon war der Kauf des Vereinsgeländes im Jahr 1999. Zukünftig sei die Mitgliederwerbung eine ganz wichtige Aufgabe. „Wir werden es schaffen“, sagte er. Die „sehr gute Kameradschaft und ein hervorragend ausgestattetes Vereinsgelände“ seien dafür die beste Voraussetzung.

Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider ging auf die langen engen Verbindungen zwischen Mühlacker und Ötisheim ein. Der ESV Mühlacker spiegele das wider. Als Mühlacker Verein hat er sein Vereinsgelände, das auf Ötisheimer Gemarkung liegt. Das Areal sei bei vielen Vereinen und Organisationen beliebt. Ein Zeichen, dass es die Eisenbahner gewohnt sind „über den Tellerrand hinauszuschauen“. Als „Bereicherung der Vereinslandschaft und verlässliche Größe“ beschrieb er den ESV Mühlacker.

Werner Henle hob die „Bereitschaft an einem Strang zu ziehen“ bei den Vereinsmitgliedern hervor. Die vielen bewältigten Aufgaben „zeigen, wie gut der Zusammenhalt im Verein ist“, so Ötisheims Bürgermeister. Der ständige Ausbau des Vereinsareals mit viel Arbeitseinsatz sei ebenfalls für dafür ein Zeichen.

Die vielfältigen sportlichen Aktivitäten im Fußball, Tischtennis und Schießen lobte der Präsident des Sportkreises Ludwigsburg, Matthias Müller. Den ESV Mühlacker bezeichnete er als „modernen Verein mit Charakter“. Alle für den Sport wichtigen Fundamente wie Gemeinschaft, Disziplin, Selbstüberwindung, Wettkampf und Motivation kennzeichneten dessen Aktivitäten.

Volker Rosenkranz machte die „Kameradschaft“ für das richtungsweisende Vereinsleben verantwortlich. Mit kritischen Worten ging der Bezirkssportleiter Württemberg des Verbandes Deutscher Eisenbahner-Sportvereine (VDES) auf die geringe Bereitschaft von Mitgliedern zur Mitarbeit im Verein ein. Er forderte einen „zusätzlichen Solidarbeitrag“ von jenen, die den Verein ausschließlich als Leistungserbringer ansähen. Weitere Grußworte sprach Ulrich Zschieschang, der Vorsitzende des ESV Pforzheim. Wie alle Vorredner überreichte er Wolfgang Müller einen kleinen Spendenscheck für den ESV Mühlacker. Für musikalische Jubiläumsgrüße hatte zu Beginn des Festbanketts die Chorgemeinschaft „Liederkranz“ Mühlacker gesorgt.

Ehrungsnadeln seitens des ESV Mühlacker erhielten Peter Murschel (Gold) für 30-jährige Mitgliedschaft, Martin Reinhardt (Silber) für 20-jährige Mitgliedschaft. Für besondere Verdienste konnte Werner Kuhn eine Ehrung in Gold sowie Wolfgang Gehrig, Erkan Atac, Heiko Wydrzynski und Günter Gayde in Silber entgegennehmen. Zum Ehrenmitglied wurde Ulrich Schorpp ernannt.

Für den VDES überreichte Volker Rosenkranz Ehrungen in Gold an Herbert Korn und Wolfgang Müller sowie in Silber an Rolf Stehle und Günter Gayde. Matthias Müller ehrte für den Sportkreis Ludwigsburg Alfred Gebauer und Peter Sawallisch mit Gold-, Herbert Korn und Wolfgang Müller mit Silberehrennadeln und Norbert Jantschik mit einer Ehrennadel in Bronze.

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