Choreografien mit Pfeil und Pfiff

Erstellt: 29. November 2011, 00:30 Uhr
Choreografien mit Pfeil und Pfiff Zu Pferde mit Flügeln und Heiligenschein: Die Engelsquadrille ist ein anspruchsvoller Höhepunkt der Show.Foto: Westermann

Mühlacker. Leichtfüßig und elegant stolziert das Pferd Mr. Knister durch die Manege. Eine Runde linksherum, eine Runde rechtsherum und natürlich dreht er auch Pirouetten. Souverän im Sattel bei der Eröffnungsnummer „Santa Claus is coming“ sitzt Alexandra Pfeil in einen roten Mantel eingehüllt. Dabei hat sich Mr. Knister bei einem Turnier im Sommer am Fuß verletzt und ist noch nicht wieder komplett fit. So verzichtet Pfeil aus Rücksicht auf allzu schwere Übungen.

Im Anschluss daran präsentieren sich in weihnachtlicher Atmosphäre die Kleinsten. Mit dabei sind mit Lucca Pfeil und Carolina Hiller zwei erst vierjährige Reiter. Bereits seit anderthalb Jahren schnürt der jüngste Pfeil-Sprössling die Reitstiefel und reiht sich damit in die Familienbande ein. Sein Opa und Abteilungsleiter Adolf Pfeil berichtet in seiner Ansprache stolz von der vielfältigen und lebhaften Jugendarbeit in der Reitabteilung.

Symmetrische Figuren und Kombinationen stellen an die Reiter hohe Anforderungen

Beispielhaft zu beobachten sei diese anhand der kleinen „(B)engel-Quadrille“ mit Sina Albrecht, Victoria Stallecker, Ronja Dertinger, Maren Slobodkin, Amelie Waidelich und Luca Wyrich. „Die Nachwuchsreiter haben schon Erfahrung, aber für die Dressurquadrille reicht es noch nicht ganz.“ Bei einer Quadrille reiten ursprünglich vier Reiter gemeinsam und führen verschiedene symmetrische Figuren vor. Es gibt jedoch auch Kombinationen mit einer höheren Anzahl, die aber wegen durch vier teilbar sein soll. Den letzten Höhepunkt bildet also die Königsdisziplin, die Dressurquadrille mit Nadine und Vanessa Lasslob, Sina Albrecht, Meike Schäfer, Larissa Joos, Steffi Nast, Lisa Common, Alena Waidelich, Annika Schäfer und Katharina Giereth.

Alexandra Pfeil hat nicht nur die Gesamtleitung der Veranstaltung übernommen, sondern sich auch die Choreografien der einzelnen Gruppen ausgedacht. Für die Dressur-Quadrille hat sich die Trainerin mit den Reitern sechs Wochen intensiv vorbereitet. Paarweise reiten, sich trennen und nach einer Runde wiederfinden: Die Abläufe sind genau getimt und funktionieren punktgenau. Dies unterstützt Alexandra Pfeil jeweils mit einem Pfiff: „Wichtig ist die Gleichmäßigkeit der Vorführung, und da der erste Reiter nicht immer sieht, wo sich der letzte befindet, gebe ich kurze Signale zur besseren Orientierung.“

Mehr auf die artistischen Fähigkeiten kommt es bei der Vorstellung der Voltigier-Gruppe von Edith Veh an. Die jüngsten der zwölf Voltigierer sind vier Jahre alt, die ältesten zehn. Aber eines haben sie gemeinsam: Spaß haben alle Teilnehmer der Weihnachtsfeier, die mit dem Besuch des Weihnachtsmannes und den Geschenken für den Nachwuchs endet.

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