Cavit Cakir mischt wieder mit

Erstellt: 28. März 2008, 00:00 Uhr

Rücktritt vom Rücktritt.

Mühlacker – Eigentlich hatte sich Cavit Cakir aus dem Amt als Präsident des FC Anadolu Mühlacker zurückgezogen. Nun hat sich der 36-Jährige doch überreden lassen, die Zügel wieder in die Hand zu nehmen.

VON STEFFEN-MICHAEL EIGNER

„Ich wollte eigentlich nicht kandidieren und bin auch zur Mitgliederversammlung nicht hingegangen“, sagt Cavit Cakir. Aber nachdem der Verein dort auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden nicht fündig geworden ist und auch ein zweiter Wahltermin scheiterte, kam Cakir wieder ins Spiel. „Man hat mich gefragt. Offenbar sind einige der Meinung, dass sie mich noch brauchen. Und dann nehme ich die Verantwortung wahr. Schließlich ist Anadolu so etwas wie mein Baby“, sagt der neue alte Vorsitzende, der aber nach eigenen Angaben in Zukunft mehr im Hintergrund wirken möchte als er dies in seiner vergangenen Amtszeit getan hat. Zumal er nun lediglich den Vereinsvorsitz ausübt, nicht aber auf die Trainerbank zurückkehrt.

 Dort sieht er mit Kamil Manzak den richtigen Mann: „Ich habe Respekt vor seiner Arbeit und seiner Erfahrung im Fußball. Ich würde mir wünschen, dass er Anadolu auch in der kommenden Saison trainiert“, kündigt Cakir an, mit Manzak demnächst über eine Vertragsverlängerung sprechen zu wollen. Obgleich der zurückgekehrte Präsident mit der aktuellen sportlichen Entwicklung nicht rundum zufrieden ist. „Die vergangenen Spiele waren schlecht“, nimmt Cakir wie gewohnt kein Blatt vor den Mund. Das vor der Saison gesteckte Ziel Platz fünf bis acht ist nach der jüngsten Niederlagenserie in Gefahr. Noch liegt Mühlacker zwar auf jenem achten Platz, hat aber Konkurrenten im Nacken, die noch einige Nachholspiele zu absolvieren haben. Dennoch träumt Cakir für die kommende Saison von Großem: „Wir wollen um den Aufstieg in die Landesliga mitspielen.“

 Einstweilen aber steht für Anadolu Mühlacker am Sonntag um 15 Uhr das Kreisliga-Heimspiel gegen die Spvgg Conweiler-Schwann auf dem Kalenderblatt, die mit vier Punkten weniger zwei Plätze hinter Anadolu auf Platz zehn liegen. Und ganz genau werden Cakir und seine Kameraden dann am kommenden Mittwochabend hinschauen. Dann tragen mit Conweiler-Schwann und dem 1. FC Ersingen (aktuell Platz neun, zwei Punkte hinter Anadolu) die beiden direkten Verfolger ihre noch ausstehende Nachholpartie aus.

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