Beim Enzkick steht keiner im Abseits

Erstellt: 17. Juni 2012, 23:30 Uhr
Beim Enzkick steht keiner im Abseits Wollen ihre Angebote für Jugendliche beim „Enzkicker spezial“ bekanntmachen (v. li.): Schulsozialarbeiterin Stefanie Schneider, Streetworkerin Nathalie Pavan und die Vorsitzende des Fördervereins der Ulrich-von-Dürrmenz-Schule, Ariane Mahler. Foto: Bischoff-Krappel

Mühlacker. Man muss nicht nach Polen oder in die Ukraine reisen, um EM-Luft zu schnuppern: Am 27. Juni steht der Dürrmenzer Bolzplatz zwischen 15 und 18 Uhr Jugendlichen aller Nationen zum „Enzkicker spezial“ offen. Aufgrund seiner Lage inmitten des Wohngebietes hatte es beim alten Bolzplatz immer wieder Beschwerden von Anwohnern gegeben. Grund genug, neben dem Bauhof in Dürrmenz ein neues Areal für Freizeitkicker zu etablieren, das nun für den „Enzkicker“ genutzt werden kann. Initiiert wurde diese Veranstaltung von der Mobilen Jugendarbeit in Mühlacker und dem Förderverein sowie der Schulsozialarbeit der Ulrich-von- Dürrmenz-Schule.

Seit Oktober letzten Jahres gibt es an der Schule etwa einmal pro Monat einen Schülertreff, bei dem sich Jugendliche zu verschiedenen Aktivitäten treffen. „Zusammen mit dem Elternbeirat wollten wir eine offene Anlaufstelle für Schüler schaffen, die sich ohnehin nachmittags häufig in der Nähe der Schule aufhalten“, erläutert Ariane Mahler, Vorsitzende des Fördervereins der UvD. Zum Treff kommen außerdem Schüler der Ötisheimer Außenklassen der Schule.

Nathalie Pavan, die über den Verein miteinanderleben als Streetworkerin Mühlacker Jugendliche begleitet, legt Wert auf eine enge Vernetzung zwischen Schulsozialarbeit und Mobiler Jugendarbeit: „Wir bieten immer wieder Aktivitäten und Präventionsangebote im Rahmen des Schülertreffs an und sind in stetem Austausch miteinander.“ Gemeinsam sei so auch die Idee für den Enzkick entstanden.

Mit Feuereifer haben die Schüler des Treffs unter Anleitung von Schulsozialarbeiterin Stefanie Schneider Plakate für das Event gestaltet. Beim Kicken sollen die Jugendlichen in lockerer Atmosphäre die Angebote der Jugendarbeit kennenlernen und erste Kontakte zu den Streetworkern knüpfen können. Bei späteren Problemen fällt es dann leichter, auf die zuständigen Ansprechpartner zuzugehen.

Doch Probleme sollen beim Enzkick nicht im Vordergrund stehen. Mit viel Spaß und in bunter Zusammensetzung soll gemeinsam gekickt werden. Und am Abend können die Jugendlichen dann das Halbfinale der „richtigen“ EM genießen.

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