Bei der Spvgg Zaisersweiher ist die Luft raus

Erstellt: 28. April 2006, 00:00 Uhr
Bei der Spvgg Zaisersweiher ist die Luft raus Thomas Schäuble hört auch auf. Foto: mtav

Kreis Pforzheim: Trainer Gerd Hausmann kehrt nach Nussdorf zurück – TSV Ötisheim: Schneider kommt für Schäuble

Eine schwere Aufgabe wartet am Wochenende auf die Spvgg Zaisersweiher. Die Mannschaft von Trainer Gerd Hausmann muss zum Tabellenführer SV Neuhausen und wird wohl mit leeren Händen wieder nach Hause fahren. Der TSV Ötisheim empfängt den Tabellenvierten Knittlingen und liebäugelt mit einem Punktgewinn.

VON DOMINIQUE JAHN

Bei der Spvgg Zaisersweiher ist die Luft raus. In der Vorrunde mischten die Jungs von Trainer Gerd Hausmann in der Kreisklasse A1 noch munter mit den Spitzenteams mit. Die Leistungen konnten sie in der Rückrunde allerdings nicht kompensieren und mussten den Kontakt zur Spitze abbrechen lassen.
 
 Am Mittwoch verlor man daheim gegen Öschelbronn mit 1:2 und rangiert nun mit 35 Punkten auf Platz fünf. Nach vorne geht nichts mehr. Die Motivation ist deshalb im Keller. Hausmann hat gerade einmal acht Spieler im Training. „Da ist es schwer, irgendwie zu arbeiten“, meint Hausmann. „Es fehlt einfach der Wille.“ Den müssen seine Schützlinge am Sonntag aber zeigen, denn es geht zum Spitzenreiter Neuhausen. Die Truppe von Pietro Calo will dieses Jahr unbedingt aufsteigen und ist auch auf einem guten Weg, wenn auch der SV die letzten Partien nicht gerade überzeugend spielte und der Zweite Wurmberg den Abstand verringern konnte. Zaisersweiher ist also gewarnt. Vor allem gilt es das Offensivpaket mit Dominik Salz, Robert und Michael Dörwang in den Griff zu bekommen.

 „Wir dürfen kein frühes Tor kassieren und müssen so lange wie möglich das Spiel offen halten. Das geht aber nur mit der richtigen Einstellung“, sagt Hausmann. Im Hinspiel hat es noch gepasst: 3:0 führte sein Team damals und sah schon wie der sichere Sieger aus, als Neuhausen in der zweiten Halbzeit eine Schippe drauflegte und noch zum 3:3 ausgleichen konnte.

 „Das war eigentlich ein sehr starkes Spiel von uns“, erinnert sich der Coach von Zaisersweiher. „So müssen wir diesmal auch wieder auftreten, nur in der Defensive eben besser stehen.“ Als Minimalziel gibt Hausmann „einen Punkt“ aus. Und wer weiß, vielleicht sticht ja wieder Alexander Wyrich, der nach seiner Verletzung das Offensivspiel der Spvgg ankurbeln soll. Einen Schlussstrich unter eine „durchwachsene Runde“ zieht Hausmann am Ende von der Saison. Nach einem Jahr wird der 42-jährige Trainer seine Zelte in Zaiserweiher abbrechen. Er kehrt zum TSV Nussdorf zurück, wo er schon drei Jahre Trainer war.

 Einen Trainerwechsel wird es auch beim TSV Ötisheim in der Kreisklasse B1 geben. Thomas Schäuble hört nach drei Jahren beim TSV auf (Ziel unbekannt). Nachfolger wird Helmut Schneider, der nach dieser Saison vom 1. FC Bauschlott geht. Schneider hatte die letzten fünf Jahre das Zepter bei den „Grafen“ in der Hand. In der kommenden Saison soll er Ötisheim wieder in höhere Tabellenregionen führen.

 Derzeit dümpelt der Verein im unteren Drittel herum. „Es ist schwierig“, meint Thomas Schäuble. „Vor allem die Rückrunde ist eine Katastrophe. Viele Spieler sind verletzt, der Kader ist klein, es fehlt der Konkurrenzkampf, Alternativen gibt es keine.“ Mit dem letzten Aufgebot geht es nun am Sonntag gegen den FV Knittlingen, der sich noch leichte Hoffnungen auf den Relegationsplatz macht. „Wir wollen einen Punkt“, so Schäuble.
 

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