50 Helfer eröffnen närrisches Neuland

Erstellt: 28. Januar 2008, 00:00 Uhr
50 Helfer eröffnen närrisches Neuland Am Nachmittag feiern rund 300 Kinder in der Festhalle von Zaisersweiher und haben dabei jede Menge Spaß. Foto: Stahlfeld

Förderverein der Spielvereinigung Zaisersweiher lädt erstmals Kinder und Erwachsene zur Faschingsparty

Maulbronn-Zaisersweiher – Premiere gelungen: Die Region ist um eine Faschingsparty reicher. Am Samstag hat der Förderverein der Spielvereinigung Zaisersweiher erfolgreich eine neue Veranstaltung aus der Taufe gehoben. Hunderte von Narren halfen kräftig mit.

VON ULRIKE STAHLFELD

Bereits am Nachmittag übernahm der Nachwuchs das närrische Zepter in der Turn- und Festhalle von Zaisersweiher. Rund 300 Kinder und Erwachsene feierten ausgelassen. Daniela Allegro und ihre vier Mitstreiterinnen hielten die kleinen Prinzessinnen, coolen Cowboys und mutigen Indianer auf Trab. Gerade ging es noch singend und tanzend in der Polonaise durch den Saal, da wirbelten im nächsten Moment schon bunte Luftballons in der Luft. Mit der Trillerpfeife trommelten die Frauen ihre Schützlinge zusammen, und los ging’s: Hütchen-Lauf, Luftballontanz, Balancieren, Schokokuss-Wettessen, Sackhüpfen und als Höhepunkt die Kostümprämierung. Angesichts dieses Programms ging so manchem starken Bären fast die Puste aus – auch wenn es tierischen Spaß machte. „Wir sind von der Resonanz positiv überrascht“, schaute sich Jürgen Briegler, einer von drei Fördervereins-Vorsitzenden, am Nachmittag zufrieden im Saal um.

 „Wir wussten nicht, was auf uns zukommt“, gestand Briegler. Der Förderverein hatte den Fasching im Ort von bislang zwei Organisatoren übernommen. Bislang luden die Mitglieder der Feuerwehr von Zaisersweiher samstags zum Fasching für die Erwachsenen und die Landfrauen sonntags zur Party für die Kleinen.

 Um nicht mit der „Hauptkonkurrenz“ in Lomersheim und Enzberg zu kollidieren, hatten die Narren von Zaisersweiher ihren Termin wohlweislich eine Woche vorverlegt. Briegler: „Die Hochburgen ziehen das Publikum.“ Mit rund 50 Leuten war er im Einsatz. Und rastlos waren nicht nur die Kinder während ihrer Party.
 Kaum hatte der letzte kleine Teufel den Saal verlassen, da ging es für die Helfer ans Umräumen: Biergarnituren raus und Stehtische rein. Und auch das Angebot an der Cocktail-Bar wurde um Alkoholisches aufgestockt, denn nur eine Stunde später wurden die „großen Narren“ erwartet.

 Die ließen sich zwar zunächst etwas Zeit. Doch je später der Abend, um so mehr mutige Cowboys, kesse Bardamen und langhaarige Indianer strömten in die Festhalle. Am Ende feierten rund 350 Gäste im „Wilden Westen“.

 „Wild, Wild West“ lautete das Motto, das auch die fünf Musiker auf der Bühne beherzigten. Achim Dürr (Gesang), Lars Vollmer (Schlagzeug), Sascha Lippolt (Keyboards), Matze Lange (Bass) und Andy Higler (Gitarre) von der Gruppe milesTone entpuppten sich als echte „Party-Cowboys“, die in Zaisersweiher verstärkt wurden durch die in Enzberg lebende Sängerin Tressa Rose aus Philadelphia (USA).

 „Wir haben uns neu erfunden“, so Dürr über die Band, die sich nach dem Weggang von Martin Kuhnle im Jahr 2005 mit neuem Konzept präsentiert. „Weniger Schlager, mehr Party“, so der Sänger, der spontan ein Geburtstagsständchen einlegte. Pia Föll feierte ihren 20. Geburtstag heuer auch mit Gugga-Musik. Der Auftritt der „Obergrombacher Nashörner“ bildete einen weiteren Höhepunkt des Abends.

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