Meinungen sind gut für die Stadt

Erstellt: 2. Januar 2017, 00:00 Uhr
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„Sag mal, Enzle, willst Du zu Neujahr nicht mal wieder quaken?“, haben mich die aus der Redaktion gefragt – und ich hab’ Ja gesagt.

Wisst ihr, manchmal muss man sich ja ein bisschen zurücknehmen und die Dinge beobachten. Nur dann kann man meiner Meinung nach seinen Senf dazugeben. Und beobachtet habe ich jetzt schließlich lange genug.

Also ist es nur logisch, mal wieder etwas zu sagen – und das in der ersten Ausgabe im neuen Jahr. Was Schöneres kann es ja fast nicht geben. Vergangenes Jahr habt ihr das Mühlacker Tagblatt übrigens 304-mal im Briefkasten gehabt – oder am Kiosk, in der Tankstelle und beim Bäcker kaufen können. Ich habe nämlich nachgezählt.

Da standen ziemlich viele Sachen drin. So wird es auch in diesem Jahr bleiben. Ich muss keine Hellseher-Ente sein, um zu wissen, dass sich wieder viel um den Mühlehof drehen wird. Und bei dem kenne ich mich aus.

Schließlich ist er der große Nachbar meines schönen ehemaligen Gartenschaugeländes. Bei meinem Zuhause kann ich nur hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder schön gepflegt wird, damit die vielen Kinder auch Lust haben, auf den Spielplätzen zu toben, die Erwachsenen gerne da spazieren gehen – und die vielen Tierarten, die es außer Enzles noch gibt, auch gerne da leben.

Dazu kann jeder beitragen. Ist ganz einfach – zum Beispiel eigenen Müll wieder mitnehmen und keine Zigaretten im Sand liegenlassen. So was geht ja gar nicht. Total ekelig!

Seinen eigenen Müll aufräumen – das gilt übrigens auch schon für den Neujahrstag nach der ganzen Knallerei. Und damit sind wir wieder beim Thema „Neues Jahr“. Oder viel eher: gute Vorsätze.

Ansätze gibt es im Rathaus dazu ja jede Menge: Mühlehof, Ziegelei-Areal und Bijouterie – nur so beispielhaft. Darüber zu meckern, ist einfach. Deutlich anspruchsvoller ist es aber, sich selbst einzubringen.

Dass sie das aber auch können, haben die Menschen in Mühlacker und den Stadtteilen während der Gartenschau so toll gezeigt. Ob das ein zweites Mal klappt? Nämlich bei den Zukunftswerkstätten zur Stadtentwicklung.

An diesen Abenden geht es nämlich um die Frage, wie die gesamte Stadt noch lebenzwerter werden kann – und da sind alle gefragt. Und dazu hat schließlich auch jeder seine Meinung. Die kann man da loswerden – soll man auch, im Gespräch mit vielen anderen.

Wir sehen uns dort,
bis dahin,

Euer

Enzle

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